20.12.2016

Die Gegenwart der Geschichte



 Tagungstelegramm: Das historische Quartett

 

Vom „Mensch Martin Luther“ bis zum „Höllensturz“ reichte das literarische Spektrum, dass das Historische Quartett bei seinem zweiten Auftritt im Münchner Literaturhaus eröffnete: Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin), Martin Schulze Wessel (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Ute Daniel (TU Braunschweig) stellten ebenso unterhaltsam wie kontrovers aktuelle Lektüreempfehlungen vor und luden sich dieses Mal als aktuellen Gast den Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler ein.

 

 

Welches der vielen historischen Werke, die gerade kurz vor Weihnachten die Regale des Buchhandels füllen, lohnen sich wirklich zum Lesen, welche Neuerscheinung ist gewichtig genug, sich als historisch interessierte Leserin oder Leser durch die Seiten zu kämpfen? Gemeinsam mit dem Münchner Literaturhaus, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Collegium Carolinum hat das Institut für Zeitgeschichte eine Reihe ins Leben gerufen, die im Mai dieses Jahres Premiere gefeiert hatte. Im voll besetzten Saal traf sich das Quartett nun am 14. Dezember zum nächsten Streich: Auf dem Stapel lagen diesmal die Bücher „Der Mensch Martin Luther. Die Biografie“ von Lyndal Roper (S. Fischer Verlag), „Carl Duisberg 1861-1935. Anatomie eines Industriellen“ von Werner Plumpe (Verlag C.H.Beck), „Höllensturz. Europa 1914 bis 1949“ von Ian Kershaw (DVA) und „Volkes Stimmen. Ehrlich aber deutlich. Privatbriefe an die DDR-Regierung“, herausgegeben von Siegfried Sickut (dva).

 

Die Veranstaltung wurde von ARD alpha für die Sendung „Denkzeit“ mitgeschnitten.

 

Den Veranstaltungsbericht der Süddeutschen Zeitung finden Sie hier.




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