26.01.2017

Brückenbauer über den Atlantik



Tagungstelegramm: Alex Möller und die Vereinigten Staaten

 

Alex Möller ist bekannt geworden als einer der Väter des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes sowie als erster sozialdemokratischer Bundesfinanzminister. Weniger verbreitet ist das Wissen um sein Engagement für die deutsch-amerikanischen Kulturbeziehungen, unter anderem bei der Gründung des German Marshall Fundes. 1976 koordinierte er auch den deutschen Festbeitrag anlässlich der Feier zum 200jährigen Bestehen der USA.

Mit Möllers Tätigkeiten in diesem Gebiet beschäftigte sich der Vortrag des Historikers Dr. Michael Kitzing (Stuttgart), den er am Mittwoch, den 25. Januar 2017 in der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Berlin hielt. Der Vortrag beleuchtete, vor welchem außenpolitischen Hintergrund diese Aktivitäten stattfanden und welche Rolle sie in der außenpolitischen Konzeption der Regierungen Brandt und Schmidt spielten. Aufgezeigt wurde auch, warum gerade Möller auf diesen Feldern aktiv wurde und welche bleibenden Leistungen insbesondere der German Marshall Fund hervorbrachte.

Die Veranstaltung war eine Kooperation des IfZ mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.




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