06.02.2017

Holocaust and Memory in Europe



Tagungstelegramm: Thomas Schlemmer und Alan Steinweis präsentieren den ersten Band des German Yearbook of Contemporary History

 

Als Beitrag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust präsentierten Thomas Schlemmer vom Institut für Zeitgeschichte und Alan E. Steinweis, Direktor des Center for Holocaust Studies an der University of Vermont und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IfZ, in Berlin den von ihnen herausgegebenen ersten Band des German Yearbook of Contemporary History mit dem Titel „Holocaust and Memory in Europe“.

Durch die Veranstaltung führte Deidre Berger, die Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee. Thomas Schlemmer sprach im voll besetzten  Konferenzraum des Ramer Institute for German – Jewish Relations über die Motive und Ziele der neuen Reihe des Instituts für Zeitgeschichte, der als Brücke zwischen den Wissenschaftswelten eine erhebliche Bedeutung im nicht immer einfachen transatlantischen Dialog zukomme. Alan E. Steinweis stellte den ersten Band des German Yearbook of Contemporary History im einzelnen vor und arbeitete dabei insbesondere die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der deutschen und der amerikanischen Holocaust-Forschung heraus.

Im Anschluss daran entspann sich eine lebhafte Diskussion über den Stellenwert der Erinnerungskultur angesichts der Herausforderungen des Rechtspopulismus in der Bundesrepublik und in Europa, die nach dem Ende der Veranstaltung bei einem kleinen Empfang noch längere Zeit fortgesetzt wurde. 

 

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