10.04.2017

Hitler und die Kinder vom Obersalzberg



Tagungstelegramm: Obersalzberger Filmgespräch

 

 

Das Bayerische Fernsehen zeigt am Montag,  10. April, die Dokumentation "Hitler und die Kinder vom Obersalzberg". Die Dokumentation Obersalzberg hat den Film bereits am Freitag in einer bestens besuchten "Preview" in Berchtesgaden vorgeführt.

 

Sie waren damals noch Kinder oder Jugendliche und lebten mit ihren Familien in der Nähe des Obersalzbergs. Heute, Jahrzehnte später, berichten diese Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über die für sie sorgenfreien Jahre am Obersalzberg und ihre Erinnerungen an Adolf Hitler, für den Eltern oder Verwandte arbeiteten, während dieser am Berghof über einige der größten NS-Verbrechen entschied: die massenhafte Ermordung behinderter Menschen, den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, die Liquidierung der jüdischen Ghettos. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden den "Kindern vom Obersalzberg" die Parallelität von Idylle und Schrecken bald deutlich vor Augen gehalten.

 

Die Dokumentation Obersalzberg präsentierte am Freitag, 7. April, die neue Dokumentation "Hitler und die Kinder vom Obersalzberg", eine Koproduktion von ORF und Bayerischem Rundfunk, im Kino des Kongresshauses Berchtesgaden. Anschließend diskutierten auf unserem Podium der stellvertretende Fernsehdirektor des BR Andreas Bönte, der Regisseur Robert Altenburger, Sonja-Maria Herzl-Förster von der Dokumentation Obersalzberg und die beiden Zeitzeugen Gerhard Bartels und Rupert Zückert. Die Moderation übernahm Anna Ullrich (Institut für Zeitgeschichte).

 

Am Montag, 10. April 2017, wird "Hitler und die Kinder vom Obersalzberg" um 20.15 Uhr im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Der Dokumentarfilm wird nach dem Sendetermin auch in der Mediathek abrufbar sein.




© Institut für Zeitgeschichte