19.12.2017

Die Gegenwart der Geschichte



Tagungstelegramm: Das Historische Quartett

 

Geschichte hat Konjunktur, auch und gerade in den Auslagestapeln des Buchhandels. Doch welche der vielen historischen Werke, die gerade kurz vor Weihnachten die Regale des Buchhandels füllen, lohnen sich wirklich? Welche Neuerscheinungen sind gewichtig genug, sich als historisch interessierte Leserin oder Leser durch die Seiten zu kämpfen? Das Historische Quartett bewertet, kritisiert, empfiehlt - gerne auch kontrovers.

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017, traf das Historische Quartett zum vierten Mal im Münchner Literaturhaus zusammen. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin), Martin Schulze Wessel (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Ute Daniel (TU Braunschweig) luden diesmal den renommierten Münchner Soziologen und Autor Armin Nassehi (Ludwig-Maximilians-Universität München) mit auf das Podium. Fachkundig und kurzweilig diskutierte die Runde vier aktuelle Titel zur Geschichte des Möglichen und Künftigen: "Eine andere deutsche Geschichte 1517-2017: Was wäre wenn…" von Christoph Nonn/Tobias Winnerling (Ferdinand Schöningh), "Die Erfindung des Marxismus. Wie eine Idee die Welt eroberte" von Christina Morina (Siedler), "Kometenjahre: 1918. Die Welt im Aufbruch" von Daniel Schönpflug (S. Fischer) und "Geschichte der Zukunft. Prognosen, Visionen, Irrungen in Deutschland von 1945 bis heute" von Joachim Radkau (Hanser).

 

Die Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Münchner Literaturhaus, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Collegium Carolinum.




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