Migration, Flucht und Asyl

Konzepte, Akteure und Praktiken seit dem Zweiten Weltkrieg in globaler Perspektive

Ort:                 Institut für Zeitgeschichte München
Termin:           14.-16. Dezember 2016

Migration, Flucht und Asyl sind zentrale Themen der gegenwärtigen Debatte in Deutschland und Europa. Mit einer Internationalen Konferenz untersucht das Institut für Zeitgeschichte Konzepte, Akteure und Praktiken weltweiter Migration in historischer Perspektive seit dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart.

Ausgehend von Flucht und Vertreibung im Europa der Nachkriegszeit und den politischen Flüchtlingen im Kalten Krieg richtet sich der Blick auf die Massenfluchtbewegungen in den Ländern der Dritten Welt seit den 1970er Jahren. Mit der Auflösung der Sowjetunion und den Jugoslawienkriegen wurde Migration in den 1990er Jahren sowie jüngst im Kontext des syrischen Bürgerkriegs erneut zu einer bedeutenden Herausforderung für Europa und die Europäische Union.

Aus dieser globalen Perspektive folgt die interdisziplinär angelegte Tagung drei Leitfragen:

  • Welche politischen, rechtlichen und wissenschaftlichen Konzepte von Migration, Flucht und Asyl sind greifbar und wie veränderten sich diese im Laufe der Jahrzehnte?
  • Welche Motive, Normen und Prinzipien prägten den Diskurs um humanitäre Hilfe, Migrations- und Asylpolitik?
  • Welche Akteure agierten im globalen Migrationsregime und welche Praktiken politischer Steuerung und Einflussnahme entwickelten sie?

 
Die Konferenz ist eine Kooperation mit der University of Toronto und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung wird bereitgestellt.

Konferenzprogramm zum Download

 

Donnerstag, 15. Dezember | 19 Uhr

Podiumsdiskussion: Fluchtpunkt Europa

Mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion am zweiten Konferenztag beleuchtet das IfZ den derzeit dringlichsten Brennpunkt der Migrationspolitik und diskutiert die Problemlagen und Handlungsoptionen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten im Angesicht der aktuellen Fluchtbewegungen.

Mit Michael Schwartz (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin), Katharina Lumpp (Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, Berlin), Christiane Schlötzer (Süddeutsche Zeitung), Krysztof Ruchniewicz (Universität Breslau). Moderation: Jeanne Rubner (Bayerischer Rundfunk).

 

ORT

Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstr. 46b
80636 München


ANMELDUNG

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TEL (089) 1 26 88 - 0
FAX (089) 1 26 88 – 200
migration[at]ifz-muenchen.de

Zur Abendveranstaltung am 15.12.2016

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