Fotografie und unser „Bild“ vom Nationalsozialismus

23.02.2017 - 19:00 Ort: Berchtesgaden


Fotos werden sowohl in der Wissenschaft als auch in der musealen Praxis entweder naiv als objektive Dokumente bzw. Abbilder der Realität verwendet. Oder sie werden als „Propaganda“ im Sinne des schönen Scheins der NS-Diktatur verstanden, die es zu „enttarnen“ gilt. Aufgabe wäre es jedoch, sowohl professionelle als auch private Fotografie im Nationalsozialismus als kommunikative (und damit auch politische) Praxis zu interpretieren, die zwischen Subjektivität und Ideologie vermittelte.

 

Der Vortrag von Maiken Umbach basiert auf ihrem aktuellen Projekt „Photographing National Socialism: Experience and Ideology in Germany, 1933-1945“, in dem sie die fotografische Praxis im Nationalsozialismus an Beispielen privater Fotografie in Alben aus unterschiedlichen Kontexten untersucht.

 

Mit Maiken Umbach (University of Nottingham). Moderation: Sylvia Necker (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).

 

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