„Ist das Geschichte oder kann das weg?“

22.06.2017 - 19:00 Ort: München


Am Anfang steht nicht selten eine alte Truhe: Verstaubte Briefe, vergilbte Akten – wie nähert man sich derartigen Hinterlassenschaften aus dem Leben der Eltern und Großeltern? Die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus ist aufgrund des Generationswechsels ein vieldiskutiertes Thema in Wissenschaft, Literatur und Gesellschaft. Viele „familiäre Suchbewegungen“ finden derzeit in literarischer Form statt. Bei unserer Podiumsdiskussion berichten bekannte Autorinnen und Autoren über ihre Erfahrungen im Umgang mit der eigenen Familiengeschichte.

 

Mit dieser Veranstaltung schafft das Institut für Zeitgeschichte Raum für einen gesellschaftlich-wissenschaftlichen Diskurs über dieses Thema und spricht aktiv Kinder und Enkel von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an. Verbunden mit praktischen Informationsangeboten will der Diskussionsabend die Bedeutung von Familiennachlässen für Öffentlichkeit und Wissenschaft hervorheben und Nachfahren darin bestärken, sich mit ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Stiftung Literaturhaus.

 

Mit Wibke Bruhns, Martin Pollack und Alexandra Senfft. Moderation: Martin Doerry (Der Spiegel).

 

ORT

Literaturhaus München

Salvatorplatz 1

80333 München

 

EINTRITT

10 Euro (erm. 7 Euro)

TEL (089) 291934 - 27

www.reservix.de




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