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Dr. Andrea Löw

Mitarbeiterin im Projekt "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945".
Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
EMail: loew(at)ifz-muenchen.de
Telefon: (089) 12688177
Geburtsdatum: 12. September 1973 in Hagen
Studium: Geschichte, Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum
Forschungsschwerpunkte: Geschichte der NS-Judenverfolgung, hier besonders Ghettoisierung im besetzten Polen und jüdische Selbstzeugnisse aus Gettos.
Wichtigste Publikationen:
Monographien:
- Juden in Krakau unter deutscher Besatzung 1939-1945, Göttingen 2011 (zusammen mit Markus Roth).
- Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen, Selbstwahrnehmung, Verhalten, Göttingen 2006.
Sammelband:
Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2004 (Hrsg. zusammen mit Kerstin Robusch und Stefanie Walter).
Aufsätze:
- Die frühen Deportationen aus dem Reichsgebiet von Herbst 1939 bis Frühjahr 1941, in: „Wer bleibt, opfert seine Jahre, vielleicht sein Leben“. Deutsche Juden 1938-1941, hrsg. Von Susanne Heim, Beate Meyer, Francis R. Nicosia, Göttingen 2010, S. 59-76.
- Arbeit, Lohn, Essen. Überlebensbedingungen im Ghetto, in: Jürgen Zarusky (Hrsg.): Ghettorenten. Entschädigungspolitik, Rechtssprechung und historische Forschung (Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 6, hrsg. vom Institut für Zeitgeschichte), München 2010, S. 65-78.
- Das Getto Litzmannstadt. Geschichte, Erinnerung und Forschung, in: Angela Genger/Hildegard Jakobs (Hrsg.): Düsseldorf / Getto Litzmannstadt. 1941, Essen 2010, S. 47-55
- "Bausteine für eine Kulturgeschichte des Gettos" – die Enzyklopädie des Gettos Lodz, in: Sascha Feuchert/ Joanna Jabłkowska/ Jörg Riecke (Hg.): Literatur und Geschichte. Festschrift für Erwin Leibfried, Frankfurt am Main u.a., 2007, S. 137-145.
- "Nur dass niemand wusste, ob und wann diese ‚Zeitung’ irgend jemand liest." Die Edition der Lodzer Gettochronik, in: Inter Finitimos. Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte 3 (2005), S. 146-155.
- Stawiajcie opór do ostatniego tchu!, in: Midrasz. Pismo Żydowskie Nr. 9 (September 2005), S. 38.
- Zwischen Untergang und Selbsthilfe. Juden im Kreis Radzyń während des Zweiten Weltkrieges, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 8 (2005), S. 716-735.
- "Wir wissen immer noch nicht, was wir machen sollen." Juden in Krakau unter deutscher Besatzung bis zur Errichtung des Ghettos, in: Andrea Löw/Kerstin Robusch/Stefanie Walter (Hrsg.): Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2004, S. 119-136.
- "Nicht in Melancholie verfallen". Reaktionen der jüdischen Minderheit im deutsch besetzten Polen 1939-1941, in: Klaus-Michael Mallmann/Bogdan Musial (Hrsg.): Genesis des Genozids. Polen 1939-1941. Darmstadt: 2004, S. 170-186.
- The Encyclopedia of the Lodz Ghetto, in: Kwartalnik Historii Żydów 206/2003, S. 195-208 (zusammen mit Robert Kogler).
- "Dem Juden der jüdische Konsulent". Die vollständige Ausgrenzung jüdischer Rechtsanwälte – Konsulenten in Bochum, in: Bochumer Anwalt- und Notarverein e.V. (Hrsg.): "Zeit ohne Recht". Justiz in Bochum nach 1933. Dokumentation einer Ausstellung. Recklinghausen: 2002, S. 35-42.
- „Wozu noch Welt“. Tagebücher aus dem Ghetto Lodz, in: SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart 11 (2001), S. 111-128.
- "Wenn die Erinnerung kommt..." Saul Friedländer im Gespräch mit Andrea Löw und Kerstin Robusch, in: SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart 9 (1999), S. 75-86.
Stand: März 2011
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