StartseiteAktuellesVeranstaltungskalenderMitarbeiterinnen und MitarbeiterÜber das InstitutBenutzerinformationArchivBibliothekForschungVierteljahrshefte für ZeitgeschichtePublikationenSchriftenreihe der VfZStudien zur ZeitgeschichteQuellen und DarstellungenNeuester BandBisher erschienenGesamtverzeichnisBiographische QuellenTexte und MaterialienZeitgeschichte im GesprächEdition JudenverfolgungBibliographie zur ZeitgeschichteDokumentation ObersalzbergGutachtenRezensionenGesamtverzeichnisLehrveranstaltungenAbteilung BerlinAktenedition zur Auswärtigen PolitikDokumentation ObersalzbergLinks

Suche über die ganze Website:
16.05.2012 :: Deutsch :: Druckversion
Sie befinden sich hier: Publikationen / Quellen und Darstellungen / Bisher erschienen / 
   

Band 88 Teilband 3



Gerhard Wettig (Hrsg.): Chruschtschows Westpolitik

 

Gerhard Wettig (Hrsg.): Chruschtschows Westpolitik 1955 bis 1964. Band 3: Kulmination der Berlin-Krise (Herbst 1960 bis Herbst 1962), München 2011. X, 656 S., ISBN 978-3-486-70415-0.


Erstmals zugängliche sowjetische Quellen erlauben neue Erkenntnisse über Chuschtschows Berlin-Politik

Die hier erstmals veröffentlichten geheimen Gespräche, Beratungen und Notizen Chruschtschows dokumentieren die dramatischen Monate der Kulmination der Berlin-Krise. Chruschtschow erweist sich als ein von persönlichen Vorstellungen und starken Emotionen bestimmter Politiker, der die Westmächte aus der Stadt zu vertreiben versuchte, um sowohl das von Massenflucht bedrohte SED-Regime zu stabilisieren als auch den Zusammenhalt der NATO zu erschüttern. Die akute Sorge, dass die DDR schon vorher zusammenbrechen könnte, bewog ihn aber zunächst zur eiligen Abriegelung West-Berlins. Die Erwartung, diese Maßnahme wieder zurücknehmen zu können, weil er, wie vorgesehen, die Stadt in seine Hand bekommen würde, erfüllte sich nicht. Da sich weder die USA einschüchtern ließen, noch die DDR einem westdeutschen Embargo standzuhalten vermochte, wagte Chruschtschow die Konfrontation nicht. Auch mit seinem Kalkül von Mitte 1962, die Amerikaner durch die Stationierung seiner Raketen auf Kuba zum Nachgeben zu zwingen, hatte er keinen Erfolg, als er sich in der Krise Ende Oktober zu deren Abzug veranlasst sah.

 

Pressestimmen: "Insgesamt ein sehr gelungener und nützlicher Band mit kenntnisreichen Erläuterungen zu den einzelnen Dokumenten." Rolf Steiniger, Deutschland Archiv Online, 4/2011

Gerhard Wettig, geboren 1934, ehem. Forschungsbereichsleiter am Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien, Köln, und Chefredakteur der Zeitschrift Außenpolitik, ist ext. Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin.
 

Opens external link in new windowBestellen beim R. Oldenbourg-Verlag

 

Zurück zur Übersicht


 
 
Aktuelles:
16-05-12 11:45
Stellenausschreibung

Im Institut für Zeitgeschichte, Abteilung Berlin-Lichterfelde, ist zum 1. Juli 2012 das Sekretari...

[mehr]

16-05-12 11:41
Neuerscheinung

Jochen Oltmer, Axel Kreienbrink, Carlos Sanz Díaz (Hrsg.): Das "Gastarbeiter"-System. Arbeits...

[mehr]

16-05-12 10:33
sehepunkte 12 (2012), Nr. 5 ist erschienen

Herausgegeben von Andreas Fahrmeir / Peter Helmberger / Hubertus Kohle / Mischa Meier / Matthias Sch...

[mehr]

09-05-12 10:00
Stellenausschreibung

Zum 1. August 2012 ist die Stelle eines Museumspädagogen / einer Museumspädagogin für die Dok...

[mehr]

08-05-12 16:39
Neuerscheinung

Andrea Löw:Deutsches Reich und Protektorat September 1939 - September 1941.

[mehr]

08-05-12 16:13
Einladung zur Lesung

Judenverfolgung im Deutschen Reich und dem Protektorat 1939 bis 1941. Dokumente aus Bd. 3 der...

[mehr]

08-05-12 09:50
Einladung zur Tagung

1987 - Der Ostblock vor dem Zusammenbruch. Einladung zur Konferenz in der Gedenkstätte Berlin...

[mehr]

08-05-12 08:22
Einladung zum Vortrag

Wider das erstarrte Gedenken: Die Dokumentenedition „Verfolgung und Ermordung der europäischen Ju...

[mehr]

23-04-12 11:51
Neuerscheinung

Das Aprilheft der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (Ausgabe 2/2012) ist erschienen.

[mehr]



Leonrodstrasse 46 b - 80636 München - Telefon: (089) 126880 - Telefax: (089) 12688191 - E-Mail: ifz@ifz-muenchen.de - U.-St.-ID: DE 129521181 - IBAN-Nummer: DE 0470020270 0000001524 - BIC-Nummer bzw. SWIFT-Code: HYVEDEMM
© 2000-2012 Institut für Zeitgeschichte