Wintersemester 2008/9

Übung: Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert (Urban History in 20th Century)

Detlev Brunner

Termine Blockveranstaltungen: 15.10.08 (Einführung), 12.11, 26.11, 17.12.08, 14.1.09
Zeit: 13.15 -16.45 Uhr
Ort: Universität Rostock, Historisches Institut, Hermannstr. 34b, R. 106

Inhalt:
Das Interesse an Stadtgeschichte hat in den vergangenen Jahren erneut zugenommen. Neue methodische Zugriffe, interdisziplinäre Ansätze und erweitere Fragestellungen haben den „Stadtraum“ erfasst. Welche Bedeutung hat „Stadt“ im kommunalen, regionalen, aber auch im nationalen und transnationalen Zusammenhang, welche Funktionen erfüllt „Stadt“ im sozialen, politischen und kulturellen Feld? Was bedeutet städtische Identität, wie wird sie konstruiert/erzeugt und welche Rolle spielen städtische Repräsentationen dabei? Dies ist nur ein Ausschnitt aus dem Bündel von Fragen, denen sich die aktuelle Stadtgeschichtsforschung stellt. Anhand von Texten in sowohl methodisch-theoretischer wie thematisch-inhaltlicher Dimension soll die Übung eine Annäherung zum Thema gewährleisten.
Die Veranstaltung wird als Blockveranstaltung an insgesamt fünf Terminen durchgeführt. Die Termine werden bei der Einführungsveranstaltung bekanntgegeben.

Literatur:

  • Friedrich Lenger/Klaus Tenfelde (Hrsg.): Die europäische Stadt im 20. Jahrhundert. Wahrnehmung – Entwicklung – Erosion, Köln 2006;
  • Adelheid von Saldern (Hrsg.): Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), Stuttgart 2005;
  • dies. (Hrsg.): Inszenierte Einigkeit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten, Suttgart 2003; Katrin Keller (Hrsg.): Feste und Feiern. Zum Wandel städtischer Festkultur in Leipzig, Leipzig 1994;
  • Detlef Schmiechen-Ackermann/Steffi Kaltenborn (Hrsg.): Stadtgeschichte in der NS-Zeit. Fallstudien aus Sachsen-Anhalt und vergleichende Perspektiven, Münster 2005;
  • Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS) (– seit 1970 erscheinende Zeitschrift zur Stadt und Kommunalgeschichte; zu den neueren Ansätzen und Fragestellungen die Jahrgänge seit 1999/2000).

Proseminar: Zwei Staaten in Deutschland: Die Bundesrepublik, die DDR und die Deutsche Frage 1949 – 1990

Tim Geiger

 

Zeit: Monatliches Blockseminar Freitag/Samstag
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Beginn: 10. Oktober 2008

Inhalt:
Bei ihrer Gründung 1949 erhoben beide auf dem Territorium des untergegangenen Reiches entstandenen deutschen Teilstaaten einen Wiedervereinigungsanspruch und verstanden sich als Kern eines künftigen Gesamtdeutschlands. Fest in die antagonistischen Blöcke des Ost-West-Konfliktes integriert, in denen sie herausragende Positionen erwarben, blieben beide Staaten trotz feindseliger Konfrontation und Abgrenzung eng aufeinander bezogen. Dies gilt für die DDR, auch wenn sie sich offiziell von der Einheit der Nation verabschiedet hatte, wie für die Bundesrepublik, die offiziell nie das Staatsziel Wiedervereinigung aufgab, für deren Bürger die offene Deutsche Frage indes lebensweltlich eine schwindende Rolle zu spielen schien. Die innerdeutschen Beziehungen blieben insofern immer „von besonderer Art“.
Im Seminar werden entscheidende außen- und deutschlandpolitische Etappen dieses Verhältnisses beleuchtet: die doppelte Blockintegration, die Kontroverse um die „Stalin-Noten“, Alleinvertretungsanspruch, Mauerbau, neue Ostpolitik, geheime Geschäfte hinter den Kulissen, separate Entspannungsversuche und schlussendlich die Wiedervereinigung. Ein Schwerpunkt wird auf intensiver Arbeit mit diplomatiegeschichtlichen bzw. anderen Quellen einer „Neuen Politikgeschichte“ liegen. Aus technischen Gründen wird das Seminar in Blockform stattfinden.

Einführende Literatur:

  • Gregor Schöllgen: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. 3. Aufl. München 2004.
  • Hermann Wentker: Außenpolitik in engen Grenzen. Die DDR im internationalen System 1949 – 1989. München 2007.
  • Peter Bender: Deutschlands Wiederkehr. Eine ungeteilte Nachkriegsgeschichte 1945 – 1990. Bonn 2008 (bei Bundeszentrale für Politische Bildung erhältlich).

Proseminar: Die Sudetenkrise und das Münchener Abkommen

Angela Hermann

 

Zeit: Fr. 10:15 - 11:45, 2std.
Ort: FAU Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Stintzingstr. 12, Übungsraum II/9

 

Inhalt:
Das Münchener Abkommen von 1938, mit dem die Sudetenkrise durch Anschluß der deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslsowakei an das Deutsche Reich beendet wurde, stellt einen wichtigen Wendepunkt der europäischen Geschichte dar. Im Seminar sollen vor allem die unterschiedlichen Akteure mit ihren jeweils verschiedenen Interessen und Handlungsspielräumen beleuchtet werden, um die Appeasementpolitik der Westmächte und die Expansionspolitik der Revisionsmächte analysieren und beurteilen zu können.

Einführende Literatur:

  • Detlef Brandes: Die Sudetendeutschen im Krisenjahr 1938, München 2008;
  • Boris Celovsky: Das Münchener Abkommen von 1938, Stuttgart 1958;
  • Helmuth K. G. Rönnefarth: Die Sudetenkrise in der internationalen Politik. Entstehung – Verlauf – Auswirkung, Wiesbaden 1961;
  • Rainer F. Schmidt: Die Außenpolitik des Dritten Reiches 1933-1939, Stuttgart 2002;
  • Gerhard L. Weinberg: The foreign policy of Hitler’s Germany. Starting World War II (Bd. 2), 1937-1939, Chicago, London 1980.

Proseminar: Die Weimarer Republik

Angela Hermann

 

Zeit: Do. 15:45-17:15 Uhr, 2 std.
Ort:
FAU-Erlangen-Nürnberg, EWF Nürnberg, Raum 2.046

Inhalt:
Die Weimarer Republik stellt die erste deutsche Demokratie nach dem Ende des Kaiserreichs dar, auf die die NS-Diktatur folgte. Dies war keine zwangsläufige Entwicklung. Zum Verständnis der Bedeutung der Weimarer Repbulik, ihren Chancen, Schwächen und Gefährdungen stehen in diesem Seminar die Gründung der Republik, das politische System sowie die innenpolitische Entwicklung dieser wichtigen 14 Jahre im Vordergrund. Abhängend vom Interesse der Teilnehmer können darüber hinau beispielsweise auch außen- oder kulturpolitische Fragestellungen behandelt werden.

 

Einführende Literatur:

  • Horst Möller: Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie, München 2004 (7. Auflage);
  • Heinrich August Winkler: Weimar 1918-1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, München 2005 (4. Auflage).
  • Andreas Wirsching: Die Weimarer Republik. Politik und Gesellschaft (EDG Bd. 58), München 2008 (2. Auflage).

Übung: Politische Reden als historische Quelle

Angela Hermann

 

Zeit: Fr, 12:15 - 13:45, 2 std.
Ort: FAU Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Stintzingstr. 12, Übungsraum II/9

Inhalt:
In dieser Übung sollen die Teilnehmer sowohl mit der klassischen Rhetorik vertraut werden als auch das Medium der politischen Rede besser verstehen und für die historische Analyse nutzen lernen. Anhand ausgewählter Beispiele überwiegend aus dem 20. Jahrhundert sollen jeweils der Entstehungshintergrund, die Absicht, der Inhalt und die Wirkungen einer Rede untersucht werden.

Übung: Persönliche Zeugnisse der NS-Zeit

Angela Hermann

 

Zeit: Do. 17:30-19:00 Uhr, 2 std.
Ort: FAU Erlangen-Nürnberg, EWF Nürnberg, Raum 1.029

Inhalt:
Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die Teilnehmer mit den wichtigsten persönlichen Quellen zur NS-Zeit vertraut zu machen, die Schwierigkeiten aufzuzeigen, die sich aus der Arbeit mit subjektiven Quellengattungen ergeben und die Einübung von Kontextualisierung und Interpretation der Dokumente. Gegenstand der Analyse sind persönliche Zeugnisse sowohl aus Täter-, als auch aus Opfer- und neutraler Perspektive.

 
Einführende Literatur:

  • Friedrich Kießling (Hrsg.): Quellen zur deutschen Außenpolitik 1933 – 1939 (FSGA, Bd. 34), Darmstadt 2000;
  • Günter Wollstein (Hrsg.): Quellen zur deutschen Innenpolitik 1933 – 1939 (FSGA, Bd. 33), Darmstadt 2001.

Übung: Die Täter des Holocaust

Stephan Lehnstaedt

 

Zeit: Do 15-17 Uhr, 2std.
Ort: LMU, Historicum 402

Inhalt:
Täterforschung untersucht die Persönlichkeit der nationalsoz. Verbrecher sowie die jeweils individuellen Ursachen dafür, dass Menschen zu Mördern werden. Sie hat seit Christopher Brownings Pionierstudie „Ordinary Men“ (1992) Konjunktur. Browning legte eine Interpretation der Taten der Angehörigen des Reserve-Polizeibataillons 101 vor, die darauf abzielt, dass unter ganz best. Bedingungen beinahe jeder zum Täter werden kann. Obgleich die These durchaus Zustimmung fand, konzentrierte sich das Gros der deutschen Forscher auf d. prosopographischen Besonderheiten Einzelner oder – in Kollektivbiographien – Vieler, u. erkundete damit Dispositionen eben nicht „normaler Männer“, sondern von Funktionären und Befehlshabern. Die Übung wendet sich vor dem Hintergrund der jeweiligen Forschungsinterpretation den verschiedenen Tätergruppen zu und untersucht nicht nur deren Beitrag zum Holocaust, sondern auch die Auswirkungen v. Ideologie, Biographie, Sozialisation u. situativen Momenten auf das Handeln.

Um Anmeldung wird gebeten per Email an: lehnstaedt[at]ifz-muenchen.de

Literatur:

  • Paul, Gerhard (Hg.): Die Täter der Shoah. Fanatische Nationalsozialisten oder ganz normale Deutsche?, Göttingen 2002 [bes. S. 13-92];
  • Welzer, H.: Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden, Frankfurt, 32005;
  • Longerich, P.: Tendenzen u. Perspektiven der Täterforsch., in: Aus Politik und Zeitg., (2007), Heft 14-15, S. 3-7.

Vorlesung: Grundzüge der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert (für die Zwischenprüfung geeignet)

Horst Möller

 

Zeit: 2-stündig, Mo 14-16 Uhr
Ort: Raum: HGB A 140
Beginn: 13.10.2008
Ende: 02.02.2009

Die Vorlesung bietet einen weit gefassten Überblick zu den wesentlichen Phasen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, vom ausgehenden Kaiserreich über die Weimarer Republik, das Dritte Reich und das geteilte Deutschland bis hin zur Wiedervereinigung im Jahr 1990. Der Schwerpunkt wird hierbei auf der politischen Geschichte liegen, doch wird auch die Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur einbezogen.

Einführende Literatur:  

  • Klaus Hildebrand: Das Dritte Reich, 6., neubearb. Aufl., München 2003;
  • Horst Möller: Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie, 9. aktualisierte Aufl., München 2008;
  • ders.: Europa zwischen den Weltkriegen, München 1998;
  • Rudolf Morsey: Die Bundesrepublik Deutschland. Entstehung und Entwicklung bis 1969, 4. überarb. u. erw. Aufl., München 2000;
  • Andreas Rödder: Die Bundesrepublik Deutschland. 1969 – 1990, München 2004;
  • Klaus Schröder: Der SED-Staat. Geschichte und Strukturen der DDR, München 1998;
  • Andreas Wirsching: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, München 2001.

Hauptseminar: Kriegsverbrechen vor Gericht: Europa 1943-1954

Dieter Pohl

 

Zeit: Montags 8-10 Uhr, 2-stündig
Ort: LMU München, Historicum, Raum 001
Beginn: 13. Oktober 2008

Inhalt:
Die Alliierten proklamierten 1943, dass sie die Schuldigen für die Verbrechen NS-Deutschlands und seiner Verbündeten zur Rechenschaft ziehen würden. Und tatsächlich begannen solche Prozesse noch während des Krieges. Nicht nur in Nürnberg, sondern in allen betroffenen Ländern wurden Strafverfahren wegen „Kriegsverbrechen“, gemeint waren zumeist eigentlich NS-Verbrechen, geführt. Hunderttausende Reichsdeutsche und Einheimische mussten sich verantworten. Diese Verfahren waren jedoch nicht selten mit der politischen Abrechnung an Kollaborateuren, in Osteuropa zusehends mit der kommunistischen Machtübernahme verquickt. Dennoch sind die Ähnlichkeiten in Ost und West nicht zu übersehen. Im Seminar sollen diese Zusammenhänge, aber auch einzelne Verfahren näher untersucht und vergleichend betrachtet werden.

Literatur:

  • Politische Säuberung in Europa. Die Abrechnung mit Faschismus und Kollaboration nach dem Zweiten Weltkrieg. Hg. von K.-D. Henke, H. Woller. München 1991;
  • Transnationale Vergangenheitspolitik. Der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Hg. von N. Frei. Göttingen 2005.

Vorlesung: Deutschland und Amerika seit dem 18. Jahrhundert. Wahrnehmungen, Einflüsse, Beziehungen.

Thomas Raithel

 

Zeit: Montags 16-18 Uhr
Ort: LMU, Schellingstr. 3 E04
Beginn: 13. Oktober 2008

Inhalt:
„Amerika“ ist in Deutschland spätestens seit dem frühen 19. Jahrhundert, als die große transatlantische Auswanderungsbewegungeinsetzte, sowohl ein Zauber- als auch ein Reizwort. In Anlehnung an den seit über zwei Jahrhundertenverbreiteten Begriffsgebrauch von „Amerika“ geht es in der Vorlesung in erster Linie um das ambivalente Verhältniszwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, ohne freilich den sonstigen Kontinent aus dem Auge zu verlieren.Beginnend mit dem 18. Jahrhundert werden gesellschaftliche und kulturelle Wahrnehmungen und Wechselwirkungenbis hin zur Frage einer modernen „Amerikanisierung“ Deutschlands behandelt. Berücksichtigt werden aber auchGrundlinien und Wendepunkte der zwischenstaatlichen Beziehungen.Literatur:Alf Lüdtke u.a. (Hrsg.), Amerikanisierung. Traum und Alptraum im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 1996.

Übung: Der politische Kinderfilm in der DDR. Politikgeschichtliche und genrespezifische Quellenstudien.

Elke Scherstjanoi

 

Zeit: Montags 16-18 Uhr,
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften, R.3092 (Hauptgebäude)

Hauptseminar II: Eugenik-Politik im 20. Jahrhundert: Internationaler Vergleich und transnationale Verflechtungen

Michael Schwartz

 

Ort: Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Sitzungen Blockseminar: ganztägige Blocksitzungen im Dezember, Raum 32, Georgskommende 14
Vorbesprechung: Einführung Ende Oktober, Raum 32, Georgskommende 14

Inhalt:
Eugenik (in Deutschland auch "Rassenhygiene" oder "Fortpflanzungshygiene" genannt) entwickelte sich um 1900 international zu einer anerkannten Wissenschaft, der es um die Anwendung neuester vererbungswissenschaftlicher Erkenntnisse zugunsten erblicher "Verbesserung" oder zumindest zur Vermeidung weiterer erblicher "Degeneration" ging. Unvermeidlich bewegte sich eine derartige Wissenschaft nicht nur in heftigen politischen Kontroversen zwischen Links und Rechts (wobei sie Anhänger und Gegner innerhalb beider Lager hatte), sondern auch im Grenzbereich zwischen Wissen und Werten, d.h. der wissenschaftlichen Legitimation außerwissenschaftler Wert- und Vorurteile (Rassismus, Sozialrassismus etc.). War die eugenische Praxis bis etwa 1945 primär durch eine staatlich organisierte Überwachungs- und Steuerungspolitik (Erbgesundheitsberatung und -überwachung, Eheverbote, Sterilisationspolitik) gekennzeichnet, transformierte sich angewandte Eugenik nach 1945 zumindest in der westlichen Hemisphäre (nicht aber in China) zu einer scheinbar "liberalen Eugenik", die die Entscheidung eher den individuellen Eltern oder Müttern als dem Staat oder seinen ärztlichen Experten zuwies (z.B. Abtreibungsgesetzgebung). Vor diesem Hintergrund soll die internationale Entwicklung der Eugenik von 1890 bis heute mit den Schwerpunkten Großbritannien, USA, Deutschland, Frankreich, Skandinavien und China untersucht werden. Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt. Hinreichende Englischkenntnisse zum Umgang mit der Forschungsliteratur sind Voraussetzung.

Einführende Literatur:

  • Peter Weingart / Jürgen Kroll / Kurt Bayertz, Rasse, Blut und Gene. Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland, Frankfurt/M. 1922.
  • Stefan Kühl, Die Internationale der Rassisten. Aufstieg und Niedergang der internationalen Bewegung für Eugenik und Rassenhygiene im 20. Jahrhundert, Frankfurt/M. / New York 1997.
  • Michael Schwartz, Eugenik und "Euthanasie". Die internationale Debatte und Praxis bis 1933/45, in: Klaus-Dietmar Henke (Hg.), Tödliche Medizin im Nationalsozialismus. Von der Rassenhygiene zum Massenmord, Köln / Weimar / Wien 2008, S. 65-83.
  • Eberhard Kolb: Die Weimarer Republik (OGG, Bd. 16), München 2002 (6. Auflage)

 

Anmeldung erforderlich: Eine Anmeldeliste liegt vom 07.07.2008 bis 01.08.2008 und vom 29.09.2008 bis 10.10.2008 im Raum 137 (Fr. Michelson) im Historischen Seminar aus (Mo-Fr 10-12 h).





© Institut für Zeitgeschichte