Dr. Andrea Löw


 

Persönliche Daten


Abteilung
Zentrum für Holocaust-Studien

Funktion im IfZ
Stv. Leiterin

Standort
München

Telefon
089/5527907-10

Geburtsdatum / Jahrgang
12. September 1973 in Hagen

Studium
Geschichte, Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften


Andrea Löw


Beruflicher Werdegang

  • seit November 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München
  • Oktober 2007 - Oktober 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte, Außenstelle Berlin im Editionsprojekt „Judenverfolgung 1933-1945“
  • 2004 - 2007 Mitarbeiterin im Projekt „Edition der Lodzer Getto-Chronik“ an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Universität Gießen
  • 2005 Promotion an der der Ruhr-Universität Bochum
  • 2004 - 2005 Koordination eines trinationalen EU-Projekts im Westfälischen Landesmedienzentrum in Münster zur Erstellung der dreisprachigen Website „Jüdisches Leben in Europa jenseits der Metropolen“


Sonstiges

  • Stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Forschung
  • Redakteurin der Sehepunkte

 

Forschungsschwerpunkte:

Geschichte der NS-Judenverfolgung, hier besonders Gettoisierung im besetzten Polen und jüdische Selbstzeugnisse aus Gettos.

 

Aktuelles Editionsprojekt:

Auswahl-Edition des Ringelblum-Archivs

 

 

 


Forschungsprojekte


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

 

Auswahl:

Monographien:

  • Das Warschauer Getto. Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung, München 2013 (zusammen mit Markus Roth)
  • Juden in Krakau unter deutscher Besatzung 1939-1945, Göttingen 2011 (zusammen mit Markus Roth).
  • Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen, Selbstwahrnehmung, Verhalten, Göttingen 2006.



Sammelband:

  • Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2004 (Hrsg. zusammen mit Kerstin Robusch und Stefanie Walter).

 

Auswahl:

Aufsätze:

  • Warthegau. "Und diese Stadt wird leben, weil sie so leidenschaftlich leben will.", in: Arbeit in den nationalsozialistischen Ghettos, hrsg. von Jürgen Hensel und Stephan Lehnstaedt, Osnabrück 2013, S. 113-137.
  • Hilferufe aus dem besetzten Polen : Briefe deportierter Wiener Juden vom Herbst 1939 bis zum Frühjahr 1940. – In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 60, 2012, S. 603–633.
  • Die Erfahrung der radikalen Ungleichheit : Vom sprachlichen Umgang mit dem Gettoleben in Litzmannstadt (Łódź), in: Ungleichheiten im "Dritten Reich" : Semantiken, Praktiken, Erfahrungen, hrsg. von Nicole Kramer und Armin Nolzen, Göttingen 2012. – (Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus ; Bd. 28), S. 48–68.
  • "Ein Verbrechen, dessen Grauen mit nichts zu vergleichen ist" : Die Ursprünge der Debatte über die Singularität des Holocaust, in: Holocaust und Völkermorde : Die Reichweite des Vergleichs,hrsg. von Sybille Steinbacher, Frankfurt am Main [u.a.]: Campus, 2012. – (Jahrbuch zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ; Bd. 2012), S. 125–143.
  • Die frühen Deportationen aus dem Reichsgebiet von Herbst 1939 bis Frühjahr 1941, in: „Wer bleibt, opfert seine Jahre, vielleicht sein Leben“. Deutsche Juden 1938-1941, hrsg. Von Susanne Heim, Beate Meyer, Francis R. Nicosia, Göttingen 2010, S. 59-76.
  • Arbeit, Lohn, Essen. Überlebensbedingungen im Ghetto, in: Jürgen Zarusky (Hrsg.): Ghettorenten. Entschädigungspolitik, Rechtssprechung und historische Forschung (Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 6, hrsg. vom Institut für Zeitgeschichte), München 2010, S. 65-78.
  • Das Getto Litzmannstadt. Geschichte, Erinnerung und Forschung, in: Angela Genger/Hildegard Jakobs (Hrsg.): Düsseldorf / Getto Litzmannstadt. 1941, Essen 2010, S. 47-55
  • "Bausteine für eine Kulturgeschichte des Gettos" – die Enzyklopädie des Gettos Lodz, in: Sascha Feuchert/ Joanna Jabłkowska/ Jörg Riecke (Hg.): Literatur und Geschichte. Festschrift für Erwin Leibfried, Frankfurt am Main u.a., 2007, S. 137-145.
  • "Nur dass niemand wusste, ob und wann diese ‚Zeitung’ irgend jemand liest." Die Edition der Lodzer Gettochronik, in: Inter Finitimos. Jahrbuch zur deutsch-polnischen Beziehungsgeschichte 3 (2005), S. 146-155.
  • Stawiajcie opór do ostatniego tchu!, in: Midrasz. Pismo Żydowskie Nr. 9 (September 2005), S. 38.
  • Zwischen Untergang und Selbsthilfe. Juden im Kreis Radzyń während des Zweiten Weltkrieges, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 8 (2005), S. 716-735.
  • "Wir wissen immer noch nicht, was wir machen sollen." Juden in Krakau unter deutscher Besatzung bis zur Errichtung des Ghettos, in: Andrea Löw/Kerstin Robusch/Stefanie Walter (Hrsg.): Deutsche – Juden – Polen. Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2004, S. 119-136.
  • "Nicht in Melancholie verfallen". Reaktionen der jüdischen Minderheit im deutsch besetzten Polen 1939-1941, in: Klaus-Michael Mallmann/Bogdan Musial (Hrsg.): Genesis des Genozids. Polen 1939-1941. Darmstadt: 2004, S. 170-186.
  • The Encyclopedia of the Lodz Ghetto, in: Kwartalnik Historii Żydów 206/2003, S. 195-208 (zusammen mit Robert Kogler).
  • "Dem Juden der jüdische Konsulent". Die vollständige Ausgrenzung jüdischer Rechtsanwälte – Konsulenten in Bochum, in: Bochumer Anwalt- und Notarverein e.V. (Hrsg.): "Zeit ohne Recht". Justiz in Bochum nach 1933. Dokumentation einer Ausstellung. Recklinghausen: 2002, S. 35-42.
  • „Wozu noch Welt“. Tagebücher aus dem Ghetto Lodz, in: SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart 11 (2001), S. 111-128.
  • "Wenn die Erinnerung kommt..." Saul Friedländer im Gespräch mit Andrea Löw und Kerstin Robusch, in: SACHOR. Zeitschrift für Antisemitismusforschung, jüdische Geschichte und Gegenwart 9 (1999), S. 75-86.




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