Dr. Axel Drecoll


 

Persönliche Daten


Abteilung
Dokumentation Obersalzberg

Funktion im IfZ
Leiter der Dokumentation Obersalzberg

Standort
München

Telefon
089/12688-250

Geburtsdatum / Jahrgang
1. November 1974 in Erlangen

Studium
Neuere und Neuste Geschichte, Geschichte Südosteuropas und Politische Wissenschaften


Axel Drecoll


Sonstiges

Forschungsschwerpunkte:
Jüdische Geschichte in Bayern, Geschichte der NS-Verbrechen, Geschichte der Finanzverwaltung, Staat und Partei in Bayern 1933-1945, Erinnerungskultur in Deutschland und Europa, Geschichte ausstellen


Forschungsprojekte
Dokumentation Obersalzberg


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

Monografien und Herausgeberschaften

  • Der Flick-Konzern im Dritten Reich. München 2008 (zusammen mit Johannes Bähr, Bernhard Gotto, Kim Priemel, Harald Wixforth).
  • Der Fiskus als Verfolger. Die steuerliche Diskriminierung der Juden in Bayern 1933 – 1941. München 2009.
  • Die Geschichte der BayernLB. München/Zürich 2009 (zusammen mit Johannes Bähr und Bernhard Gotto).
  • Alfred Flechtheim. Raubkunst und Restitution. Berlin/Boston 2015 (hg. mit Andrea Bambi).


Aufsätze

  • Nationalsozialistische Verfolgung der jüdischen Ärzte in Bayern. Die berufliche Entrechtung durch die Vierte Verordnung zum Reichsbürgergesetz von 1938. München 1998 (zusammen mit Jan Schleusener und Tobias Winstel).
  • Finanzverwaltung und Judenverfolgung. Die Rolle des Fiskus bei der Entziehung, Verwaltung und Verwertung jüdischen Vermögens, dargestellt am Beispiel jüdischer Ärzte Münchens, in: Eli Bar-Chen/Anthony D. Kauders (Hg.): Jüdische Geschichte. Alte Herausforderungen, neue Ansätze. München 2003, S. 143-166.
  • Die „Entjudung“ der Münchner Ärzteschaft 1933-1941, in: Angelika Baumann/Andreas Heusler (Hg.): München arisiert. Entrechtung und Enteignung der Juden in der NS-Zeit. München 2004, S. 70-87.
  • Die Rolle der Finanzverwaltung bei der wirtschaftlichen Verfolgung in München, Nürnberg und Unterfranken, in: Hans Günter Hockerts u.a. (Hg.): Die Finanzverwaltung und die Verfolgung der Juden in Bayern. München 2004, S. 39-54.
  • Inszenierter Volkszorn, ausgebliebene Empörung und der Sturz Julius Streichers. Reaktionen auf die wirtschaftliche Ausplünderung der deutschen Juden, in: Martin Sabrow (Hg.): Skandal und Öffentlichkeit in der Diktatur, Göttingen 2004, S. 77-101 (zusammen mit Christiane Kuller).
  • Die Biografie eines Entwurzelten. Der Kinderarzt Erich Benjamin, in: Theresia Bauer u.a. (Hg.): Gesichter der Zeitgeschichte. München 2009, S. 103-114.
  • Der Auftakt der Industriellenprozesse: Der Fall V gegen die Manager des Flick-Konzerns, in: Kim Priemel/Alexa Stiller (Hg.): Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtsschöpfung. Göttingen 2013, S. 376-404.
  • Julius Streicher, in: Neue Deutsche Biografie, herausgegeben von der historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Bd. 25. Berlin 2013, S. 534-535.
  • Staatsverwaltung und Verfolgung. Die Finanzbürokratie im NS-Regime und die Verfolgung der Juden in Nürnberg, in: Andrea M. Kluxen/Julia Krieger (Hg.): Geschichte und Kultur der Juden in Nürnberg. Würzburg 2014, S. 347-366.
  • Zur Debatte um Provenienzforschung und Restitution, in: Andrea Bambi/Axel Drecoll (Hg.): Alfred Flechtheim Raubkunst und Restitution. Berlin/Boston 2015, S. 1-16.
  • Fragen, Probleme, Perspektiven – Zur „Arisierung“ der Kunsthandlung Alfred Flechtheim, in: Andrea Bambi/Axel Drecoll (Hg.): Alfred Flechtheim Raubkunst und Restitution. Berlin/Boston 2015, S. 83-100 (zusammen mit Anja Deutsch).
  • Le «Führer» itinérant. Réflexions sur les formes et les fonctions des voyages d'Adolf Hitler, in: Sylvain Destephen (Hg.): Le Gouvernement en Déplacement (erscheint vorauss. 1. Halbjahr 2017).
  • Auf Hitlers Spuren. Geschichtstourismus am Obersalzberg, in: Angela Schwarz/Daniela Fleiß (Hg.): Reisen in die Vergangenheit (erscheint vorauss. 2. Halbjahr 2017)
  • NS-Volksgemeinschaft ausstellen. Zur Reinszenierung einer Schreckensversion mit Verheißungskraft, in: Uwe Danker/Astrid Schwabe (Hg.): Zum Vermittlungspotenzial der NS-Volksgemeinschaft (erschient vorauss. 1. Halbjahr 2017).




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