Dr. Christian Hartmann


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Standort
München

Telefon
089/12688-0

Geburtsdatum / Jahrgang
15. April 1959 in Heidelberg

Studium
Geschichte, Germanistik und Sport


Christian Hartmann


Beruflicher Werdegang

1981 Volunteer im Kibbuz Tel Joseph, 1990/91 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Auswärtigen Amt, Bonn, Mitglied der internationalen Historikerkommission AKTEN ZUR DEUTSCHEN AUSWÄRTIGEN POLITIK (1918-1945), 1992 Referent am Brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Potsdam, seit Januar 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München.

  • Leiter des Projekts "Wehrmacht in der NS-Diktatur" 1999-2009
  • Stellvertretender Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 1998-2012
  • Dozent an der Universität der Bundeswehr 2004-2009
  • Hauptmann d.R., Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
  • Wissenschaftlicher Beirat des Fernsehsenders HISTORY


Sonstiges

Forschungsschwerpunkte:

Militärgeschichte, Geschichte der internationalen Beziehungen, deutsche und europäische Geschichte des 20., ferner des 19. und 18. Jahrhunderts


Auszeichnungen:
1992 Werner-Hahlweg-Preis für Militärgeschichte und Wehrwissenschaften
 

Editionen


Forschungsprojekte


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

Auswahl

  • Halder. Generalstabschef Hitlers 1938-1943, Paderborn (Schöningh) 1991, 2. erweiterte Auflage 2009.
  • (zusammen mit Johannes Hürter), Die letzten 100 Tage des Zweiten Weltkriegs, München 2005.
  • Unternehmen Barbarossa. Der deutsche Krieg im Osten 1941-1945, München (C.H. Beck) 2011, 2. überarbeitete Auflage 2012

    • rumänische Übersetzung 2012 (Editura all),
    • polnische Übersetzung 2014 (Wydawnictwo Poznanskie).

  • War in the East. The German-Soviet War 1941-1945, Oxford (Oxford University Press) 2012.
  • (zusammen mit Sergej Slutsch) Franz Halder und die Kriegsvorbereitungen im Frühjahr 1939, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 45 (1997), S. 467-49.
  • zusammen mit Jürgen Zarusky, Stalins "Fackelmänner-Befehl" vom November 1941. Ein verfälschtes Dokument, in: VfZ 48 (2000), S. 667-674.
  • Massensterben oder Massenvernichtung? Sowjetische Kriegsgefangene im "Unternehmen Barbarossa". Aus dem Tagebuch eines deutschen Lagerkommandanten, in: VfZ 49 (2001), S. 97-158.
  • Verbrecherischer Krieg – verbrecherische Wehrmacht? Überlegungen zur Struktur des deutschen Ostheers, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 52 (2004), S. 1- 75.
  • (zusammen mit Johannes Hürter und Ulrike Jureit), Verbrechen der Wehrmacht – Eine Bilanz. München  (C.H. Beck) 2005, 2. Auflage 2015.

Editionen:

  • Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945 (Mitherausgeber-, bzw. bearbeiter): Serie A: 1918-1925, Bd. VIII, Göttingen 1990; Bd. IX, Göttingen 1991; Bd. X, Göttingen 1992; Bd. XIII, Göttingen 1995 Serie D: (Ergänzungsband) Personenverzeichnis zu Bd. I-VII, Göttingen 1991

 

Filmographie:
Beratung verschiedener historischer Dokumentationen und Spielfilme, u. a.:

  • War of the Century (ABC, 1999)
  • Duell – Enemy at the gates (D – F 2001, R: Jean-Jacques Annaud)
  • Der Untergang (D 2004, R: Oliver Hirschbiegel)
  • Sophie Scholl – Die letzten Tage (D 2005, R: Marc Rothemund)
  • Napola (D 2005, R: Denis Gansel)
  • Die Wehrmacht – eine Bilanz (ZDF, 2006)
  • Tagebuch eines Lagerkommandanten (ARTE, 2011, R.: Anja Krug-Metzinger), nominiert für den Bayerischen Fernsehpreis 2012
  • Unsere Mütter, unsere Väter (Dokumentation, ZDF, 2013)
  • The Book Thief (USA/GB 2014, R: Brian Perceival)

 

 




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