Prof. Dr. Michael Schwartz


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Standort
Abt. Berlin

Telefon
030/843705-0

Studium
Geschichte und Katholische Theologie


Michael Schwartz


Sonstiges

Forschungsschwerpunkte:

  • International vergleichende Geschichte der Eugenik / "Euthanasie"
  • Resistenz im NS-Staat
  • Vertriebenenpolitik in der SBZ/DDR
  • Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland ab 1945
  • Geschichte ethnischer „Säuberungen“ im 19. und 20. Jahrhundert
  • Geschichte der Sexualität in Deutschland 1965-2000


Mitgliedschaften:

  • apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Vorsitzender des Fachbeirats der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Berlin


Forschungsprojekte


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

Auswahl:

I. Monographien:

  • Bernhard Bavink: Völkische Weltanschauung - Rassenhygiene - „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der Stadt Bielefeld  (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte Band 13), Bielefeld 1993.
  • Sozialistische Eugenik. Eugenische Sozialtechnologien in Debatten und Politik der deutschen Sozialdemokratie 1890-1933  (Politik- und Gesellschaftsgeschichte Band 42), Bonn 1995.
  • Funktionäre mit Vergangenheit. Das Gründungspräsidium des Bundes der Vertriebenen und das "Dritte Reich", München 2013.


II. Sammelbände (Herausgeber):


  • (mit Dierk Hoffmann): Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland nach 1945. Band 8: Deutsche Demokratische Republik 1949-1961: Im Zeichen des Aufbaus des Sozialismus, hrsg. vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung und vom Bundesarchiv,  Baden-Baden 2004.

 

III. Dokumentationen / Editionen:

  • (Herausgeber mit Jochen-Christoph Kaiser und Kurt Nowak): Eugenik - Sterilisation - „Euthanasie“. Politische Biologie in Deutschland 1895-1945. Eine Dokumentation, Berlin 1992.

 

IV. Wichtigste Forschungsaufsätze:

  • (mit Henrik Bispinck, Dierk Hoffmann, Peter Skyba, Matthias Uhl, Hermann Wentker): Die Zukunft der DDR-Geschichte. Potentiale und Probleme zeithistorischer Forschung, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 53.2005, S. 547-570.
  • „Apparate“ und Kurswechsel: Zur institutionellen und personellen Dynamik von „Umsiedler“-Integrationspolitik in der SBZ/DDR 1945-1953,  in: Dierk Hoffmann / Michael Schwartz (Hg.), Geglückte Integration? Spezifika und Vergleichbarkeiten der Vertriebenen-Eingliederung in der SBZ/DDR (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer), München 1999, S. 105-135.
  • „Das Dorado des deutschen Adels“. Die frühneuzeitliche Adelskirche in interkonfessionell-vergleichender Perspektive, in: Geschichte und Gesellschaft (GuG) 30.2004, S. 594-638.
  • „Euthanasie“-Debatten in Deutschland (1895-1945), in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ) 46.1998, S. 617-665.
  • „Liberaler als bei uns“? 1972 – Zwei Fristenregelungen und die Folgen. Reformen des Abtreibungsstrafrechts in Deutschland,  in: Udo Wengst / Hermann Wentker (Hg.), Das doppelte Deutschland. 40 Jahre Systemkonkurrenz. Eine Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte, Berlin 2008, S. 183-212.
  • „Machtergreifung“? Lokalpolitische Elitenkonflikte in der ländlichen Gesellschaft Westfalens während des „Dritten Reichs“, in: Rudolf Schlögl / Hans-Ulrich Thamer (Hg.), Zwischen Loyalität und Resistenz. Soziale Konflikte und politische Repression während der NS-Herrschaft in Westfalen (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII A: Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe Band 10), Münster 1996, S. 185-243.
  • „Proletarier“ und „Lumpen“. Sozialistische Ursprünge eugenischen Denkens, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ) 42.1994, S. 537-570.
  • „Verteilungskonflikte unter Werktätigen müssen unter allen Umständen vermieden werden.“ Lastenausgleichs-Diskussionen und Soforthilfe-Politik in der SBZ/DDR,  in: Paul Erker (Hg.), Rechnung für Hitlers Krieg. Aspekte und Probleme des Lastenausgleichs (Pforzheimer Gespräche 3), Heidelberg e.a. 2004, S. 217-233.
  • „Vom Umsiedler zum Staatsbürger“. Totalitäres und Subversives in der Sprachpolitik der SBZ/DDR,  in: Dierk Hoffmann / Marita Krauss / Michael Schwartz (Hg.), Vertriebene in Deutschland. Interdisziplinäre Ergebnisse und Forschungsperspektiven (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer), München 2000, S. 135-165.
  • „Zwangsheimat Deutschland“. Vertriebene und Kernbevölkerung zwischen Gesellschaftskonflikt und Integrationspolitik, in: Klaus Naumann (Hg.), Nachkrieg in Deutschland, Hamburg 2001, S. 114-148.
  • Abtreibung und Wertewandel im doppelten Deutschland: Individualisierung und Strafrechtsreformen in der DDR und in der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahren, in: Thomas Raithel / Andreas Rödder / Andreas Wirsching (Hg.), Auf dem Weg in eine neue Moderne? Die Bundesrepublik Deutschland in den siebziger und achtziger Jahren, München 2009, S. 113-128.
  • Dürfen Vertriebene Opfer sein? Zeitgeschichtliche Überlegungen zu einem Problem deutscher und europäischer Identität, in: Deutschland Archiv 38.2005, H. 3, S. 494-505.
  • Emanzipation zur gesellschaftlichen Nützlichkeit. Bedingungen und Grenzen von Frauenpolitik in der DDR,  in: Dierk Hoffmann / Michael Schwartz (Hg.), Sozialstaatlichkeit in der DDR. Sozialpolitische Entwicklungen im Spannungsfeld von Diktatur und Gesellschaft 1945/49-1989, München 2005, S. 47-87.
  • Ethnische „Säuberung“ als Kriegsfolge: Ursachen und Verlauf der Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung aus Ostdeutschland und Osteuropa 1941-1950, in: Rolf D. Müller (Hg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 10: Der Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945, Teilband 10/2: Die Folgen des Zweiten Weltkrieges, München 2008, S. 509-656.
  • Frauen und Reformen im doppelten Deutschland. Zusammenhänge zwischen Frauenerwerbsarbeit, Abtreibungsrecht und Bevölkerungspolitik um 1970, in: Konrad H. Jarausch (Hg.), Das Ende der Zuversicht? Die siebziger Jahre als Geschichte, Göttingen 2008, S. 196-214.
  • Frauenpolitik im doppelten Deutschland. Die Bundesrepublik und die DDR in den 1970er Jahren, in: Christine Hikel / Nicole Kramer / Elisabeth Zellmer (Hg.), Lieschen Müller wird politisch. Geschlecht, Staat und Partizipation im 20. Jahrhundert, München 2009, S. 27-40.
  • Integration und Transformation: „Umsiedler“-Politik und regionaler Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern 1945-1953,  in: Damian van Melis (Hg.), Sozialismus auf dem platten Land. Mecklenburg-Vorpommern 1945-1952, Schwerin 1999, S. 135-194.
  • Konfessionelle Milieus und Weimarer Eugenik, in: Historische Zeitschrift (HZ) 261.1995, S. 403-448.
  • Kontrollierte Partizipation. Die „Umsiedler-Ausschüsse“ der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands im Spannungsfeld von Sonderverwaltung, Parteipolitik und sozialen Interessen 1945-1949, in: Sylvia Schraut / Thomas Grosser (Hg.), Die Flüchtlingsfrage in der deutschen Nachkriegsgesellschaft (Mannheimer Historische Forschungen Band 11), Mannheim 1996, S. 161-191.
  • Lastenausgleich: Ein Problem der Vertriebenenpolitik im doppelten Deutschland, in: Marita Krauss (Hg.), Integrationen. Vertriebene in den deutschen Ländern nach 1945, Göttingen 2008, S. 167-193.
  • Legitimation durch kulturelle Assimilation. Habituelle Modernisierung als Überlebensstrategie der katholischen Adelskirche in der Frühen Neuzeit, in: Archiv für Kulturgeschichte (AKG) 85.2003, S. 509-552.
  • Leviathan oder Lucifer. Reinhart Kosellecks „Kritik und Krise“ revisited, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte (ZRGG) 45.1993, S. 33-57.
  • Regionalgeschichte und NS-Forschung. Über Resistenz - und darüber hinaus, in: Edwin Dillmann (Hg.), Regionales Prisma der Vergangenheit. Perspektiven der modernen Regionalgeschichte (19./20. Jahrhundert), (Saarland Bibliothek Band 11), St. Ingbert 1996, S. 197-218 und S. 457-464.
  • Schützenvereine im „Dritten Reich“. Etappen der Gleichschaltung traditionaler Vereinskultur am Beispiel des ländlichen Schützenvereinswesens Westfalens 1933-1939, in: Archiv für Kulturgeschichte (AKG) 79.1997, S. 439-484.
  • Sozialismus und Eugenik. Zur fälligen Revision eines Geschichtsbildes, in: Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 25.1989, S. 465-489.
  • Tabu und Erinnerung. Zur Vertriebenen-Problematik in Politik und literarischer Öffentlichkeit der DDR,  in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG) 51.2003, S. 85-101.
  • Verheißung und Drohung: Eugenik und „Euthanasie“ - die internationale Debatte und Praxis bis 1933/45, in: Klaus-Dietmar Henke (Hg.), Tödliche Medizin im Nationalsozialismus. Von der Rassenhygiene zum Massenmord, Dresden 2008, S. 65-83.
  • Vertrieben in die Arbeiterschaft: „Umsiedler“ als „Arbeiter“ in der SBZ/DDR 1945-1952,  in: Peter Hübner / Klaus Tenfelde (Hg.), Arbeiter in der SBZ/DDR, Essen 1999, S. 81-128.
  • Vertriebene als Fremde. Integrationsprobleme deutscher Zwangsmigranten in der SBZ/DDR, in: Christian Th. Müller / Patrice G. Poutrus (Hg.), Ankunft – Alltag – Abreise. Migration und interkulturelle Begegnung in der DDR-Gesellschaft, Köln / Weimar / Wien 2005, S. 135-173.
  • Vertriebene im doppelten Deutschland. Integrations- und Erinnerungspolitik in der DDR und in der Bundesrepublik, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 56.2008, S. 101-151.
  • Zwischen „Reich“ und „Nährstand“. Zur soziostrukturellen und politischen Heterogenität der Landesbauernschaft Westfalen im „Dritten Reich“,  in: Westfälische Forschungen (WF) 40.1990, S. 303-336.
  • Zwischen Zusammenbruch und Stalinisierung. Zur Ortsbestimmung der Zentralverwaltung für deutsche Umsiedler (ZVU) im politisch-administrativen System der SBZ, in: Hartmut Mehringer (Hg.), Von der SBZ zur DDR. Studien zum Herrschaftssystem in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und in der Deutschen Demokratischen Republik (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sondernummer), München 1995, S. 43-96.




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