Prof. Dr. Udo Wengst


 

Persönliche Daten


Funktion im IfZ
Stellvertretender Direktor bis Juli 2012

Telefon
089/986484

Geburtsdatum / Jahrgang
1. Juli 1947

Studium
Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie in Bonn, Köln und Tübingen (Promotion 1972)


Udo Wengst


Beruflicher Werdegang

  • 1973 - 1975: Tätigkeit in einem zeitgeschichtlichen Editionsprojekt (Universität Tübingen),
  • 1975 - 1979: Fakultätsassistent (Universität Tübingen),
  • 1979 - 1992: wiss. Mitarbeiter bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarimus und der politischen Parteien (Bonn),
  • 1992 - 2012: Stv. Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin,
  • seit 1996: Honorarprofessor für Zeitgeschichte (Universität Regensburg)


Sonstiges

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gremien

  • Mitglied der Redaktion der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (1992 – 2012)
  • Mitglied der Expertenkommission zur Beratung der Bundesregierung in Gedenkstättenfragen (1999 – 2012, 2008 – 2012 Vorsitzender)
  • Sprecher der Sektion A und Mitglied des Präsidiums der Leibniz-Gemeinschaft (2003 – 2007)
  • Mitglied des Beirats der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten (2004 – 2012)
  • Mitglied des Beirats der Arbeitsstelle für Provenienz-Recherche der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (2008 – 2011)
  • Mitglied des Projektbeirats NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter bei der Historischen Kommission Niedersachsen (2010 – 2012)

 

Ehrungen und Auszeichnungen

  • Festschrift zum 65. Geburtstag: Bastian Hein, Manfred Kittel, Horst Möller (Hrsg.), Gesichter der Demokratie. Porträts zur deutschen Zeitgeschichte, München 2012.
  • Andreas Wirsching, Historiker der Demokratie. Zum Abschied von Udo Wengst, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 60. Jg. (2012), S. 635 – 637.
  • Bundesverdienstkreuz am Bande (2013)


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

  • Graf Brockdorff-Rantzau und die außenpolitischen Anfänge der Weimarer Republik (Moderne Geschichte und Politik, Bd. 2), Bern-Frankfurt/Main 1973, 163 Seiten, 2. unveränderte Aufl. Bern-Frankfurt/Main-New York 1986
  • Staatsaufbau und Regierungspraxis 1948-1953. Zur Geschichte der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 74), Düsseldorf 1984, 351 Seiten
  • Beamtentum zwischen Reform und Tradition. Beamtengesetzgebung in der Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland 1948-1953 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 84), Düsseldorf 1988, 328 Seiten
  • Staat und NSDAP 1930-1932. Quellen zur Ära Brüning, eingeleitet von Gerhard Schulz, bearb. von Ilse Maurer und Udo Wengst (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Dritte Reihe: Die Weimarer Republik, Bd. 3) Düsseldorf 1977, LXXXIX und 350 Seiten
  • Politik und Wirtschaft in der Krise 1930-1932. Quellen zur Ära Brüning, eingeleitet von Gerhard Schulz, bearb. von Ilse Maurer und Udo Wengst unter Mitwirkung von Jürgen Heideking (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Dritte Reihe: Die Weimarer Republik, Bd. 4/I und II), Düsseldorf 1980, CXXXVII und 1593 Seiten
  • Auftakt zur Ära Adenauer. Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung 1949, bearb. von Udo Wengst (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Vierte Reihe: Deutschland seit 1945, Bd. 3), Düsseldorf 1985, LXVIII und 472 Seiten
  • FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Theodor Heuss und Franz Blücher. Sitzungsprotokolle 1949-1954, bearb. von Udo Wengst (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Vierte Reihe: Deutschland seit 1945, Bd. 7/I), Düsseldorf 1990, CXXVI und 1504 Seiten
  • FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Thomas Dehler und Reinhold Maier. Sitzungsprotokolle 1954-1960, bearb. von Udo Wengst (Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Vierte Reihe: Deutschland seit 1945, Bd. 7/II), Düsseldorf 1991, XCV und 513 Seiten
  • Historiker betrachten Deutschland. Beiträge zum Vereinigungsprozeß und zur Hauptstadtdiskussion (Februar 1990-Juni 1991), ausgewählt und herausgegeben von Udo Wengst, Bonn-Berlin 1992, 285 Seiten
  • Die Zeit der Besatzungszonen 1945 - 1949. Sozialpolitik zwischen Kriegsende und der Gründung zweier deutscher Staaten. Bandverantwortlicher: Udo Wengst (Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945, hrsg. vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und dem Bundesarchiv, Bde. 2/1 und 2/2), Baden-Baden 2001, XII und 1190 sowie 681 Seiten.
  • Neutralität - Chance oder Chimäre ? Konzepte des Dritten Weges für Deutschland und die Welt 1945 - 1990. Hrsg. im Auftrag des DHI London und des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin von Dominik Geppert und Udo Wengst, München 2005
  • Adolf M. Birke: Die Bundesrepublik Deutschland. Verfassung, Parlament und Parteien 1945-1998, 2. Auflage, ergänzt und aktualisiert von Udo Wengst (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 41) München 2010.
  • Peter Gillies, Daniel Körfer, Udo Wengst: Ludwig Erhard, Berlin 2010.
  • Theodor Eschenburg. Biografie einer politischen Leitfigur 1904 – 1999, Berlin u. a. 2015.

 

Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften (Auswahl)

  • Unternehmerverbände und Gewerkschaften in Deutschland im Jahre 1930, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 25. Jg. (1977), S. 99-119.
  • Schlange-Schöningen, Ostsiedlung und die Demission der Regierung Brüning, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 30. Jg. (1979), S. 538-551.
  • Der Reichsverband der Deutschen Industrie in den ersten Monaten des Dritten Reiches. Ein Beitrag zum Verhältnis von Großindustrie und Nationalsozialismus, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 28. Jg. (1980), S. 94-110.
  • Heinrich Brüning und die "konservative Alternative". Kritische Anmerkungen zu neuen Thesen über die Endphase der Weimarer Republik, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 50 (1980), S. 19-26.
  • Großindustrie und Machtergreifung. Zu den Beziehungen zwischen industriellen Führungsgruppen und Nationalsozialismus von 1930 bis 1933, in: Politische Studien, 24. Jg. (1983), S. 37-47.
  • Die Entstehung des Grundgesetzes, in: Sozialwissenschaftliche Informationen für Unterricht und Studium, 13. Jg. (1984), Heft 4, S. 5-14.
  • Ministerverantwortlichkeit in der parlamentarischen Praxis Bundesrepublik Deutschland. Eine historische Bestandsaufnahme, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 15. Jg. (1984), S. 539-552.
  • Die CDU/CSU im Bundestagswahlkampf 1949, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 34. Jg. (1986), S. 1-52.
  • Einheit oder Eigenständigkeit? Die Diskussion über die Verbandsorganisation der deutschen Beamtenschaft 1948/49, in: Die Verwaltung. Zeitschrift für Verwaltungswissenschaft, 19. Bd. (1986), S. 501-518.
  • Staatsaufbau und Verwaltungsstruktur, in: Karl Dietrich Bracher, Manfred Funke, Hans-Adolf Jacobsen (Hrsg.): Die Weimarer Republik. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft (Studien zur Geschichte und Politik. Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 251; gleichzeitig: Bonner Schriften zur Politik und Zeitgeschichte, Bd. 22), Bonn bzw. Düsseldorf 1987, 2. durchgesehene Aufl. 1988, 3. Aufl. mit aktualisierter Auswahlbibliographie 1998, S.63-77.
  • Standesinteressen und beamtenrechtliche Kontinuität. Die Einflussnahme der Beamtenverbände auf die Gestaltung des Beamtenrechts in den Gründerjahren der Bundesrepublik Deutschland, in: Carl August Lückerath (Hrsg.), Berufsbeamtentum und Beamtenorganisationen. Geschichtliche Wirklichkeit im Widerspruch? (Quellen und Darstellungen zur Geschichte des deutschen Beamtentums, Bd. 2), Köln u.a. 1987, S. 79-93.
  • Mit und gegen Adenauer und Erhard, in: Wolfgang Mischnick (Hrsg.), Verantwortung für die Freiheit. 40 Jahre F.D.P., Stuttgart 1989, S. 102-124.
  • Deutsche Parteien nach 1945 und ihre Geschichte. Anmerkungen zu Quellen und Ergebnissen historischer Parteienforschung in der Bundesrepublik Deutschland, in: Jürgen Heideking / Gerhard Hufnagel / Franz Knipping (Hrsg.), Wege in die Zeitgeschichte. Festschrift zum 65. Geburtstag von Gerhard Schulz, Berlin – New York 1989, S. 165-181.
  • Die Zeit nach 1945: Politik – Gesellschaft – Internationales System: eine Nachlese, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. XXX (1990), S. 493-523.
  • Willy Brandt und Franz Josef Strauß - ihre "Erinnerungen" im Vergleich, in: Historische Zeitschrift, Bd. 252 (1991), S. 627-641.
  • Wer stimmte für Bonn, wer für Berlin? Die Entscheidung über den Parlaments- und Regierungssitz im Bundestag am 20. Juni 1991, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 22. Jg. (1991), S. 339-343.
  • Die Partei Adenauers. Neuerscheinungen zur Geschichte der Union, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. XXXII (1992), S. 495-507.
  • Die CDU aus der Nähe betrachtet. Der Beitrag des Archivs für Christlich-Demokratische Politik zur Geschichtsschreibung über die Union, in: Historisch Politische Mitteilungen. Archiv für Christlich-Demokratische Politik 1. Jg. (1994), S.223-240.
  • Geschichtswissenschaft und "Vergangenheitsbewältigung" in Deutschland nach 1945 und nach 1989/90, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 46. Jg. (1995), S. 189-205.
  • Deutschland nach 1945: Umwälzungen, Erneuerungen, Kontinuitäten, in: Daikichi Irokawa (Hrsg.), Was hat man aus der Niederlage von 1945 gelernt?, Tokio 1995, S. 161-182 (in japanischer Sprache).
  • Literaturbericht: Deutsche Geschichte nach 1945, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 47. Jg. (1996),·S. 559-569 und S. 620-639.
  • Zum Umgang der Geschichtswissenschaft mit den beiden Diktaturen in Deutschland im 20. Jahrhundert, in: Dagmar Unverhau (Hrsg.): Das Stasi-Unterlagen-Gesetz im Lichte von Datenschutz und Archivgesetzgebung. Referate der Tagung des BStU vom 26. - 28.11.1997, Münster 1998, 2. Auflage 2003, S. 15 - 30.
  • Thomas Dehler (1897-1967), in: Torsten Oppelland (Hrsg.): Deutsche Politiker 1949-1969, Darmstadt 1999, S. 141-151.
  • Thomas Dehler und der Elysée-Vertrag, in: Peter R. Weilemann / Hanns Jürgen Küsters / Günter Buchstab (Hrsg.): Macht und Zeitkritik. Festschrift für Hans-Peter Schwarz zum 65. Geburtstag, Paderborn u.a. 1999, S. 237-242.
  • Literaturbericht: Deutsche Geschichte nach 1945, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 50. Jg. (1999), S. 482-497, 563-569 und 634-644.
  • Die Prägung des präsidialen Selbstverständnisses durch Theodor Heuss, in: Von Heuss bis Herzog. Die Bundespräsidenten im politischen System der Bundesrepublik, hrsg. von Eberhard Jäckel, Horst Möller und Hermann Rudolph, Stuttgart 1999, S. 65 - 76 und 213f.
  • Herrenchiemsee und die Konstellationen des Jahres 1948, in: Peter März / Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Weichenstellung für Deutschland. Der Verfassungskonvent von Herrenchiemsee, München 1999, S. 41 - 51.
  • Zwischen Aufrechterhaltung der Einheit und Teilung der Nation: Das Jahr 1948 in der deutschen Geschichte, in: Dierk Hoffmann und Hermann Wentker (Hrsg.): Das letzte Jahr der SBZ. Politische Weichenstellungen und Kontinuitäten im Prozess der Gründung der DDR, München 2000, S. 25-38.
  • Importanţa ediţiilor critice de documente pentru studiul istoriei recente in Germania, in: Istoria Recentă in Europa. Obiecte de Studio, Surse , Methode, Bukarest 2002, S. 170-180.
  • Heinrich Brüning (1885-1970), in: Michael Fröhlich (Hrsg.): Die Weimarer Republik. Portrait einer Epoche in Biographien, Darmstadt 2002, S. 282-292.
  • Literaturbericht: Deutsche Geschichte nach 1945, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 54. Jg. (2003), S. 182-201, 261-173, 355-376 und 455-467.
  • Das Scheitern von Weimar und die Lehren für den Aufbau der Bundesrepublik Deutschland, in: Stefan Friedrich (Hrsg.): Aus der Geschichte lernen (= KAS-Schriftenreihe China Nr. 48), Shanghai 2004, S. 87 – 92 (in chinesischer Sprache), S. 221 – 229 (in deutscher Sprache.
  • Neutralistische Positionen in der CDU und in der FDP in den 1950er Jahren, in: Dominik Geppert und Udo Wengst (Hrsg.), Neutralität – Chance oder Chimäre? Konzepte des Dritten Weges für Deutschland und die Welt 1945 – 1990, München 2005, S. 33-43.
  • Die Europäische Akademie Otzenhausen und die DDR. Der Beitrag einer politischen Bildungsstätte zum innerdeutschen Wissenschaftlerdialog und zur DDR-Forschung in den Jahren vor und nach der Wiedervereinigung, in: Helmut Wagner (Hrsg.): Europa und Deutschland – Deutschland und Europa. Liber amicorum für Heiner Timmermann zum 65. Geburtstag, Münster 2005, S. 434-443.
  • Kriegsende 1945: auf dem Weg zur Teilung und zur Gründung zweier Staaten in Deutschland, in: Deutsche Zäsuren. Systemwechsel vom Alten Reich bis zum wiedervereinigten Deutschland (Koordinator: Alexander Gallus), München 2006, - Systemwechsel seit 1806, hrsg. von Alexander Gallus, Köln u.a.2006, S. 209 – 242.
  • Nationalsozialismus, in: Nationalsozialismus, Holocaust, Widerstand und Exil 1933 – 1945: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Online-Datenbank. www.saur.de/Zeitgeschichte-online.
  • Literaturbericht: Deutsche Geschichte nach 1945, in Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 58. Jg. (2007), S. 60 – 66, 123 – 137, 195 – 210, 271 – 282, 345 – 364, 446 – 468.
  • Zeitgeschichte als politische Aufklärung. Der Beitrag der Historiker zur „doppelten Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland, in: Geschichte und Identität II:  Usbekistan und Deutschland im XX. Jahrhundert, Taschkent 2007, S. 94 – 107; in usbekischer Sprache ebd., S. 13 – 27; in russischer Sprache ebd., S. 176 – 190.
  • Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, 23. Mai 1949, in: 100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, in: mdxz.bib-bvb.de/de1000dok/dok0014 gru.html.
  • Machen Männer wieder Geschichte? Der Stellenwert von Politikerbiographien in der Geschichtsschreibung über die Bundesrepublik Deutschland, in: Geschichtswissenschaft und Zeiterkenntnis. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Festschrift zum 65. Geburtstag von Horst Möller. Herausgegeben von Klaus Hildebrand, Udo Wengst und Andreas Wirsching, München 2008, S. 627 – 639.
  • 1969: Das vorzeitige Ausscheiden von Heinrich Lübke aus dem Bundespräsidentenamt. Zweierlei „Vergangenheitsbewältigung“ im Systemkonflikt. in: Udo Wengst / Hermann Wentker (Hrsg.): Das doppelte Deutschland. 40 Jahre Systemkonkurrenz, Berlin 2008, S. 161 – 182.
  • Die bundesdeutschen Parteien und ihre Reaktionen auf den Einmarsch, in: Stefan Karner (Hrsg.): Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr 1968. Beiträge, Köln u. a. 2008, S. 559-569.
  • Weichenstellungen in der Besatzungszeit, in: Hans-Peter Schwarz (Hrsg. bzw. Koord.): Die Bundesrepublik Deutschland. Eine Bilanz nach 60 Jahren, Köln u. a. 2008 und München 2008, S. 121-134.
  • Der Kanzlerbungalow als Wohn- und Empfangsgebäude, in: Kanzlerbungalow, hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der Wüstenrot Stiftung, München u. a. 2009, S. 66-87.
  • Ein Zerrbild der jungen Bonner Demokratie. Wolfgang Koeppens Roman „Das Treibhaus“ (1953), in: Johannes Hürter / Jürgen Zarusky (Hrsg.): Epos Zeitgeschichte. Romane des 20. Jahrhunderts in zeithistorischer Sicht. 10 Essays für den 100. Band (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 100), München 2010, S. 87-100.
  • Ludwig Erhard im Fokus der Zeitgeschichtsschreibung, in: Peter Gillies, Daniel Körfer, Udo Wengst: Ludwig Erhard, Berlin 2010, S. 73-116.
  • Die rechtliche Ahndung von NS-Verbrechen in den Westzonen und in der Bundesrepublik Deutschland, in: Heiner Timmermann (Hrsg.): Vergangenheitsbewältigung in Europa im 20. Jahrhundert, Band 1 (Politik und moderne Geschichte, Band 4), Berlin 2010, S. 10-22.
  • 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland und die Vertriebenen. Ausgangslage – Entwicklung – Perspektiven, in: Der besondere Vortrag (Schriftenreihe des Hauses des Deutschen Ostens, Heft 7), München 2011.
  • Kooperationen des Bundesarchivs mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Beispiel des Instituts für Zeitgeschichte, in: Mitteilungen aus dem Bundesarchiv, 21. Jg., 1/2013, S. 80–88.
  • Die unregierbare Demokratie? Parteien und politisches System in der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er Jahren, in: Bernhard Gotto, Horst Möller, Jean Mondot, Nicole Pelletier (Hrsg.): Nach „Achtundsechzig“. Krisen und Krisenbewusstsein in Deutschland und Frankreich in den 1970er Jahren (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Sonderband), München 2013. S. 13 – 21.
  • Der „Fall Theodor Eschenburg“. Zum Problem der historischen Urteilsbildung, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 61 (2013), S. 411–44.
  • „1968“ als Gegenstand der Kommunikations- und Bewegungsforschung. Erkenntnisfortschritt oder Begriffsakrobatik?, in: Ingrid Gilcher-Holtey (Hrsg.), „1968“ – Eine Wahrnehmungsrevolution? Horizont-Verschiebungen des Politischen in den 1960er und 1970er Jahren (Zeitgeschichte im Gespräch Bd. 16), München 2013, S. 111 – 121.
  • Deutscher Bundestag und NS-Vergangenheit, in: NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter. Dokumentation der Fachtagung 14. und 15. März 2013 im Hessischen Landtag. Herausgegeben von Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags. Bearbeitet von Dr. Andreas Hedwig, Wiesbaden und Marburg 2014, S. 19–25.
  • Das deutsche „Wirtschaftswunder“ im internationalen Vergleich, in: Vergleich als Herausforderung. Festschrift für Günther Heydemann zum 65. Geburtstag, hrsg. von Andreas Kötzing u. a. (Schriften des Hannah-Arendt-Instituts, Bd. 57), Göttingen 2015, S. 229 – 238.
  • Das Institut für Zeitgeschichte. Ein Beispiel für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Frühgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, in: Jürgen Elvert (Hrsg.), Geschichte jenseits der Universität. Netzwerke und Organisationen in der frühen Bundesrepublik (Historische Mitteilungen, Beiheft 94), Stuttgart 2016, S. 41 – 52.
  • Theodor Eschenburgs Mitwirkung an „Arisierungen“ im Dritten Reich. Historische Urteilsbildung auf schmaler Quellengrundlage, in: Zeitschrift für Politik, 63. Jg. (2016), S. 327 – 345 (erscheint im September).




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