Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler

Das Institut für Zeitgeschichte beherbergt stets auch Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, die die renommierte Infrastruktur des Instituts nutzen und ihre Projekte zur Diskussion stellen. Dass das IfZ derartige Kooperationen sucht und kontinuierlich ausbaut, hat einen guten Grund: Die Zeitgeschichtsforschung erweitert das nationale Paradigma kontinuierlich um vergleichende und transnationale Perspektiven. Doch darüber hinaus möchte das IfZ in München wie  in Berlin ein Ort sein, an dem sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt begegnen und austauschen können.

 

Neben einem DAAD-Fellowship, das einen Aufenthalt am IfZ im Rahmen der Leibniz-Gemeinschaft ermöglicht, unterhält das Institut Programme für Gastwissenschaftler im Rahmen der folgenden Kooperationen:

European Holocaust Research Infrastructure (EHRI)

Durch das EHRI-Gastwissenschaftlerprogramm und das EHRI-Summer-School-Programm wird zahlreichen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland ein Forschungsaufenthalt am Institut für Zeitgeschichte in München ermöglicht. Für Gastwissenschaftler sind jährlich zwei Plätze vorgesehen, jeweils für einen Monat. Nähere Informationen zu den Anforderungen und aktuellen Bewerbungsfristen finden sich hier.

 

Ansprechpartner für das EHRI-Programm ist: Giles Bennett

United States Holocaust Memorial Museum (USHMM)

Erstmals im Jahr 2011 hat das IfZ ein gemeinsames Fellowship mit dem Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington ausgeschrieben. Junge Forscherinnen und Forscher waren aufgerufen, sich um bis zu viermonatige Forschungsaufenthalte am USHMM (für deutsche Kandidatinnen und Kandidaten) und am IfZ (für Forscherinnen und Forscher aus den USA) zu bewerben. Das gemeinsame Programm soll die bestehenden Beziehungen zwischen den Instituten weiter vertiefen und die internationale Holocaustforschung fördern und stärken. Das Fellowship wird jährlich ausgeschrieben. Nähere Informationen zu den Anforderungen und aktuellen Bewerbungsfristen finden sich hier.

 

Ansprechpartner für das USHMM-Programm ist: Andrea Löw

Munk School of Global Affairs, University of Toronto

Das Institut für Zeitgeschichte initiierte im Jahr 2012 eine Kooperation mit der renommierten Munk School of Global Affairs der University of Toronto. Im Rahmen eines Wissenschaftleraustauschs kommt je eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus Toronto für ein bis drei Monate nach München, und ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des IfZ forscht für etwa denselben Zeitraum am Centre für European, Russian and Eurasian Studies der Munk School.

 

Ansprechpartner für die Kooperation mit der University of Toronto ist: Elke Seefried



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