21.11.2017

Terrorismusbekämpfung der 1970er und 1980er Jahre



Tagungstelegramm: Das Terrorismusprojekt des Instituts für Zeitgeschichte stellt die beiden Abschlusspublikationen vor

 

Das Phänomen des "neuen Terrorismus" nach dem 11. September 2001 bewegt nicht nur Politik und Gesellschaft, sondern konfrontiert auch die Wissenschaft mit Fragen nach den historischen Bedingungen des Terrorismus und seiner Bekämpfung. Zentral ist dabei die Frage, wie weit der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat in seiner legislativen, exekutiven und judikativen Antwort auf terroristische Bedrohungen gehen darf.

 

Am Institut für Zeitgeschichte hat sich das Forschungsprojekt "Demokratischer Staat und terroristische Herausforderung" intensiv mit der Terrorismusbekämpfung der 1970er und 1980er Jahre befasst. Jüngst erschienen sind aus diesem Projekt die beiden Abschlussstudien "Codename TREVI" von Eva Oberloskamp und "Der neue Terrorismus" von Markus Lammert. Das IfZ stellte am Donnerstag, den 16. November 2017 die beiden Neuerscheinungen in München vor. Auf dem Podium diskutierten Klaus Pflieger (Generalstaatsanwalt a.D., Stuttgart), Klaus Weinhauer (Universität Bielefeld), Markus Lammert (Brüssel) und Eva Oberloskamp (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin) über die historische Einordnung der Bekämpfung des "alten Terrorismus" vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen. Die Moderation übernahm Johannes Hürter (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin). Die Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Verlag De Gruyter Oldenbourg.




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