28.11.2017

Ästhetisierung der Politik



Tagungstelegramm: Der Obersalzberg im Blick des Fotografen Andreas Mühe


Die Berchtesgadener Alpen und der Obersalzberg gehörten in der NS-Zeit zu den Motiven, die für private wie auch für propagandistische Zwecke am häufigsten fotografiert wurden. Die offiziellen Fotografien von Heinrich Hoffmann und Walter Frentz, die Hitler und seine Entourage am Berghof und in der idyllischen Landschaft zeigen, sind bis heute sehr präsent und prägen unser Bild vom zweiten Regierungssitz am Obersalzberg.

 

Der Fotograf Andreas Mühe setzt sich seit mehreren Jahren künstlerisch mit dem Obersalzberg und seiner Geschichte auseinander. Am Donnerstag, den 16. November 2017, stellte er im Kongresshaus Berchtesgaden in einer kurzen Präsentation seine Arbeiten vor. Im Anschluss diskutieren Andreas Mühe, Ulrich Rüter (Fotografiehistoriker und Kurator) und Sylvia Necker (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin) über die Inszenierung von Landschaft für die politische Propaganda und gegenwärtige künstlerische Strategien in der Auseinandersetzung mit dem historischen Ort "Obersalzberg". Die Moderation übernahm Mathias Irlinger (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).




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