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02.09.2010 :: Deutsch :: Druckversion
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Dokumentation Obersalzberg


Leitung: Dr. Axel Drecoll

Institut für Zeitgeschichte
Dokumentation Obersalzberg

Leonrodstrasse 46b
80636 München
Deutschland

Tel.: +49 (0) 89 / 12688-155
Fax: +49 (0) 89 / 12688-191
E-Mail: obersalzberg(at)ifz-muenchen.de

Institut für Zeitgeschichte
Dokumentation Obersalzberg
Salzbergstrasse 41
83471 Berchtesgaden
Deutschland

Tel.: +49 (0) 8652 / 94796-22
Fax: +49 (0) 8652 / 94796-27
E-Mail: info(at)obersalzberg.de

 

 

Die Dokumentation Obersalzberg ist eine Dauerausstellung auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden. Sie wurde vom Freistaat Bayern in Auftrag gegeben, durch das Institut für Zeitgeschichte konzipiert und realisiert und am 20. Oktober 1999 eröffnet. 2005 erhielt die Dokumentation einen Erweiterungsbau mit Seminarräumen, 2006 wurde der neue Ausstellungsraum für Wechselausstellungen fertiggestellt.






Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde nach 1933 zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Im Unterschied zu allen anderen vergleichbaren Einrichtungen (KZ-Gedenkstätten, Holocaust-Museen, NS-Dokumentationszentren) und temporären NS-Ausstellungen beschränkt sich die Dokumentation daher nicht auf die Ortsgeschichte und auf Ausschnitte der historischen Wirklichkeit, sondern verbindet die Geschichte des Obersalzbergs mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur.

Die Dokumentation Obersalzberg will hohen fachlichen Ansprüchen genügen, wendet sich aber primär an den historischen Laien. Ihr Ziel ist es, den Besucher wissenschaftlich fundiert, aber allgemein verständlich über das ereignisreiche und komplizierte historische Geschehen zu informieren und darüber hinaus Anstöße zur analytischen Verarbeitung zu geben. Dadurch soll nicht zuletzt dem alten und neuen Rechtsextremismus entgegengewirkt werden, der seine Anziehungskraft, besonders für Jugendliche, vor allem aus der Reaktivierung ideologischer Fiktionen und politischer Parolen des Nationalsozialismus bezieht.






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