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16.05.2012 :: Deutsch :: Druckversion
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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945

Herausgeber:

  • PD Dr. Susanne Heim
  • Prof. Dr. Ulrich Herbert (Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg)
  • Dr. Hans-Dieter Kreikamp
  • Prof. Dr. Dr. h. c. Horst Möller (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)
  • Prof. Dr. Gertrud Pickhan (Lehrstuhl für die Geschichte Ostmitteleuropas, Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin)
  • Prof. Dr. Dieter Pohl (Abteilungsvorstand Zeitgeschichte und Geschichte Ost- und Südosteuropas, Institut für Geschichte, Universität Klagenfurt)
  • Prof. Dr. Hartmut Weber (Bundesarchiv)
  • Prof. Dr. Andreas Wirsching

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

 

Studentische Hilfskräfte:

  • Romina Becker
  • Florian Danecke
  • Johannes Gamm
  • Bernhard Lück
  • Miriam Schelp
  • Barbara Wünnenberg

 

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945. Dokumentenedition (gemeinsam mit dem Bundesarchiv und dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg - Prof. Ulrich Herbert)

In der Dokumentenedition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" soll erstmals eine repräsentative, thematisch umfassende und wissenschaftlich aufbereitete Wiedergabe von wichtigen Quellen zur Judenverfolgung im "Dritten Reich" geleistet werden. Dank einer Auswahl und Kontextualisierung der Dokumente auf dem neuesten Stand der Geschichtswissenschaft wird sowohl der Forschung ein unverzichtbares Hilfsmittel an die Hand gegeben als auch ein Fundament für eine breite öffentliche Nutzung geschaffen. Die Edition gliedert sich in drei chronologisch und geographisch abgegrenzte Abteilungen und umfaßt voraussichtlich 16 Bände. Die Konzeption und Auswahl erfolgt durch ausgewiesene Spezialisten aus dem weltweit verfügbaren Material, d.h. vor allem aus Archivbeständen in Deutschland und den anderen "Tatortländern". Dabei werden sowohl Akten von "Täterseite" als auch Zeugnisse der Opfer und relevante Dokumente von nicht direkt Beteiligten berücksichtigt. Fremdsprachige Dokumente werden für den Abdruck übersetzt. Thematisch sollen alle wichtige Aspekte der Verfolgung und Ermordung Niederschlag finden, mit Schwerpunkt auf den Jahren der "Endlösung" 1941 bis 1945. Ebenso werden die Verfolgungen in allen betroffenen Ländern und Regionen in den Blick genommen, d.h. von Norwegen bis hin zum deutsch besetzten Nordafrika. Der quantitative Schwerpunkt liegt bei den Regionen, in denen die meisten Juden der Verfolgung zum Opfer fielen, also den polnischen und sowjetischen Gebieten (incl. Baltikum). Dank einer präzisen Konzeption ist es möglich, aus der großen, wenn auch durch Kriegseinwirkung fragmentierten Masse des Materials in einer überschaubaren Bearbeitungszeit die relevanten Dokumente für Abdruck und Kontextualisierung zu ermitteln. Für das Institut für Zeitgeschichte fungieren als Herausgeber Prof. Horst Möller. Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bisher erschienen:
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945. Herausgegeben im Auftrag des Bundesarchivs, des Instituts für Zeitgeschichte und des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von Götz Aly, Wolf Gruner, Susanne Heim, Ulrich Herbert, Hans-Dieter Kreikamp, Horst Möller, Dieter Pohl und Hartmut Weber.

Band 1: Deutsches Reich 1933-1937. Bearb. von Wolf Gruner, München 2008.
Band 2: Deutsches Reich 1938-Aug.1939. Bearb. von Susanne Heim, München 2009.
Band 4: Polen September 1939 - Juli 1941. Bearb. von Klaus-Peter Friedrich, München 2011.




Weitere Informationen unter:
Dieter Pohl, Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945. Ein neues Editionsprojekt, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 53 (2005), S. 651-659.

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