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European Holocaust Research Infrastructure (EHRI)

Bearbeiter: Giles Bennett
Das von 20 Forschungseinrichtungen aus 13 europäischen Staaten und Israel im Rahmen des 7. Förderprogramms der EU beantragte und von der Europäischen Kommission mit einer Fördersumme von insgesamt 7 Millionen Euro bewilligte Projekt soll während seiner Laufzeit von vier Jahren (bis September 2014) Strukturen schaffen, um die europäischen Forschungs- und Archivressourcen zur Geschichte des Holocaust dauerhaft zu vernetzen. Wichtigste Partner neben dem IfZ sind Yad Vashem (Jerusalem), CEGES- SOMA (Brüssel), das King’s College (London), das Jüdische Museum in Prag sowie NIOD, Institute for War, Holocaust and Genocide Studies (Amsterdam), das die Koordination des Gesamtprojekts übernimmt.
Das Projekt ist in 20 »Work Packages« (WP) genannte Arbeitsgruppen eingeteilt. Das IfZ ist in den Leitungsgremien vertreten (WP1: Management) und an einem breit angelegten Programm zur Erschließung von Informationen über Holocaust-relevante Archivbestände beteiligt (WP15: Identification and Investigation). Außerdem koordiniert und verantwortet das Institut ein Gastwissenschaftlerprogramm (EHRI Fellowships), das den transnationalen Zugang zu führenden Forschungs- und Archiveinrichtungen der Holocaustforschung fördern soll (WP4: Transnational Access to Research Infrastructures, Work Package Leader: Johannes Hürter), und organisiert federführend Sommerschulen für junge Holocaustforscher vornehmlich aus Ostmittel- und Osteuropa (WP 5: Training, Work Package Leader: Andrea Löw). Mit seinem großen Anteil an der Beantragung und Umsetzung des EHRI-Projekts, das europaweit von richtungsweisender Bedeutung ist, kann das IfZ seine internationale Vernetzung und Präsenz weiter steigern. Rückfragen zu EHRI richten Sie bitte an den Projektbearbeiter im IfZ, Giles Bennett. Mehr Informationen zu EHRI finden sich unter www.ehri-project.eu.
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Stand: Juli 2012

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