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04.02.2012 :: Deutsch :: Druckversion
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Der Flick-Konzern im Dritten Reich



Der Flick-Konzern im Dritten Reich

Johannes Bähr, Axel Drecoll, Bernhard Gotto sowie, Kim Christian Priemel, Harald Wixforth: Der Flick-Konzern im Dritten Reich. Herausgegeben durch das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. München 2008. ISBN 978-3-486-58683-1.

 

Die erste Unternehmensgeschichte, die das Verhältnis von Flick-Konzern und NS-Regime in den Mittelpunkt rückt.

Der Flick-Konzern steht wie kein anderes Unternehmen für die enge Verbindung zwischen Wirtschaft und NS-Regime. Sein Wachstum wurde während des Dritten Reiches von kaum einem Unternehmen übertroffen. Er profitierte in großem Ausmaß von „Arisierungen“, war einer der bedeutendsten Rüstungsproduzenten und beschäftigte zehntausende Zwangsarbeiter. Die Führungsfiguren des Konzerns wurden dafür vor einem alliierten Militärtribunal in Nürnberg zur Verantwortung gezogen und verurteilt. Die Autoren legen die ökonomische Strategie dieses Unternehmens offen, analysieren seine internen Strukturen und Lobbyingmethoden und können so zeigen, wie und warum der Flick-Konzern zu einem engen Partner des NS-Regimes wurde. Ein Editionsteil mit 47 Dokumenten ergänzt die Konzerngeschichte.

Pressestimmen
„Das IfZ befindet sich hier an der Spitze der modernen, internationalen NS-Forschung.“ Die Evaluierungsgruppe der Leibniz-Gemeinschaft 2007 über das Flick-Projekt.

 

Johannes Bähr, geboren 1956, ist Privatdozent für Wirtschaftsgeschichte an der Freien Universität Berlin.

Axel Drecoll, geboren 1974, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Bernhard Gotto, geboren 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin.

Kim Christian Priemel, geboren 1977, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Harald Wixforth, geboren 1958, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Geschäftsführer der Gesellschaft für mitteleuropäische Banken- und Sparkassengeschichte, Bielefeld.

Leseprobe zum download

 

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