Demokratischer Staat und transnationaler Terrorismus

Abgeschlossenes Projekt

 

 

Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:  Matthias Dahlke

Projektinhalt:  

In enger Verbindung mit dem IfZ-Projekt entstand die Studie von Matthias DahlkeDemokratischer Staat und transnationaler Terrorismus. Drei Wege zur Unnachgiebigkeit in Westeuropa 1972-1975“, die 2009 von der Humboldt-Universität zu Berlin als Dissertation angenommen und 2011 in der Projektreihe der „Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte“ publiziert wurde. Schon in den 1970er Jahren hielten transnational vernetzte und operierende Terroristen die Regierungen und die Öffentlichkeit in Westeuropa durch Geiselnahmen in Atem. Besonders spektakulär waren das Olympia-Attentat von München (1972), die OPEC-Geiselnahme in Wien (1975) sowie die Molukkeranschläge in Den Haag, Beilen und Amsterdam (1974/75). Wie reagierten die betroffenen Staaten auf diese neue Herausforderung? Matthias Dahlke zeigt, wie drei verschiedene westeuropäische Regierungen auf unterschiedlichen Wegen zum Grundsatz der Unnachgiebigkeit gelangten, zugleich aber auch Geheimabsprachen mit Terroristen nicht scheuten. Der transnationale und vergleichende Ansatz ermöglicht dabei eine neue Sicht auf die europäische Geschichte der Auseinandersetzung von Staat und Terrorismus.

 

 



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