Die Bundesrepublik im KSZE-Prozess 1975-1983. Die Umkehrung der Diplomatie

Abgeschlossenes Projekt

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (IfZ):  Dr. Matthias Peter

Projektinhalt:  

Das von Matthias Peter bearbeitete Teilprojekt rückt die erste Phase des KSZE-Prozesses vom Helsinki-Gipfel bis zum zweiten Folgetreffen in Madrid, das im November 1980 begann und im September 1983 seinen Abschluss fand, in den Mittelpunkt. Die Arbeit geht der Frage nach, wie Bonn die Multilateralisierung seiner Ostpolitik durch die KSZE außenpolitisch nutzte. Besonderes Augenmerk wird dabei den verschiedenen Akteuren der bundesdeutschen KSZE-Politik gewidmet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die schwierige Aufgabe, die Helsinki-Verpflichtungen zu implementieren und möglichst zahlreiche menschliche Erleichterungen durchzusetzen. Nach dem enttäuschenden Abschluss des Belgrader Folgetreffens 1977/78 geriet der KSZE-Prozess in den Sog des neuerlichen Klimasturzes zwischen West und Ost sowie der damit verknüpften Auseinandersetzung um Aufrüstung und Rüstungskontrolle. Die Studie will zeigen, wie die Bundesrepublik auf diese Herausforderungen reagierte und ihre KSZE-Politik an die veränderten Rahmenbedingungen anpasste, um die Détente zu erhalten. Die Arbeit beruht vor allem auf einer systematischen Auswertung der Akten im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts, einschließlich der im Zuge der Edition der „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ deklassifizierten Verschlusssachen, die durch Interviews und weitere Archivalien ergänzt werden.

 

 

Publikationen im Rahmen des Projekts:
Die Bundesrepublik im KSZE-Prozess 1975 - 1983.




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