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Dr. Michael Mayer

Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter (Aktenedition zur auswärtigen Politik) in der Edition "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland"
EMail: mayer(at)ifz-muenchen.de
Telefon: 030-5000-1848
Studium:
- 2007 Deutsch-französische Promotionsprüfung (Soutenance) unter der Beteiligung von Professor Horst Möller (Universität München), Professor Michael Werner (EHESS), Professor Reinhard Spree (Universität München) und Professor Georges-Henri Soutou (Université de Paris IV – Sorbonne)
- 2003-2006 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung
- 2002-2007 Deutsch-französische Promotion (cotuelle-de-thèse) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) Paris mit dem Titel „Antisemitismus in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich. Die Ministerialbürokratie und die ‚Judenpolitik’“
- 2002 Magister Artium
- 2000-2002 Neuere und Neueste Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1999-2002 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung
- 1999-2000 Neuere und Neueste Geschichte an der Université de Paris IV – Sorbonne
- 1996-1999 Neuere und Neueste Geschichte, Publizistik und Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Beruflicher Werdegang:
- Seit Oktober 2008 Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam
- Seit Juni 2008 Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung
- Seit Januar 2008 Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, Abteilung Auswärtiges Amt
- 2002-2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Dr. Reinhard Spree am Seminar für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität München
- Juni bis Oktober 1999 Projektmitarbeiter am DFG-Projekt „Akteursrollen und Argumentationsrituale bei der Skandalierung von Mißständen” unter der Leitung von Professor Hans Mathias Kepplinger
Monographien und Sammelbände:
Akteneditionen:
Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden:
- Michael Mayer: „Die französische Regierung packt die Judenfrage ohne Umschweife an“ – Vichy-Frankreich, deutsche Besatzungsmacht und der Beginn der „Judenpolitik“ im Sommer/Herbst 1940. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 58, (2010), S. 329-362.
- Michael Mayer: „Freibrief für Eigenmächtigkeiten“ – Die Anschläge auf die Pariser Synagogen am 3. Oktober 1941 und die deutschen Besatzungsbehörden in Frankreich. In: Politik des Hasses. Studien zum Antisemitismus und zur radikalen Rechten. Hrsg. von Gideon Botsch, Christoph Kopke, Lars Rensmann und Julius H. Schoeps. Hildesheim 2010 (Haskala – Wissenschaftliche Abhandlungen des Moses-Mendelssohn-Zentrums für europäisch-jüdische Studien, Bd. 44), S. 177-191.
- Michael Mayer: „Machterschleichung auf Filzpantoffeln“. Die Bundesrepublik, die DDR und die mögliche Regierungsbeteiligung der Kommunistischen Parteien in Frankreich und Italien in den Siebzigerjahren. In: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2010, S. 127-141.
- Michael Mayer: „Unerwünschte Juden – juifs indésirables“. Ausländische Juden in Deutschland und Frankreich von Ebert bis Hitler, von Clemenceau bis Pétain. In: Deformation der Gesellschaft. Neue Forschungen zum Nationalsozialismus. Hrsg. von Christian A. Braun, Michael Mayer und Sebastian Weitkamp. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag 2008 (Seminarreihe Bonner Venusberg; 4), S. 145-162.
- Michael Mayer: Die Judenfeindschaft rechtsextremer Organisationen in der Weimarer Republik und der Dritten Französischen Republik. In: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 16 (2007), S. 139-162.
Lehrveranstaltungen:
Historisches Institut der Universität Potsdam
- Sommersemester 2010: Proseminar: „Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland.“
- Wintersemester 2009/2010: Propädeutische Übung: „Die Bonner Außenpolitik in den siebziger Jahren.“
- Sommersemester 2009: Proseminar „,Reiseland und vergrößerte Schweiz’. Die deutsche Besatzungspolitik in Frankreich 1940-1944.“
Seminar für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität München
- Wintersemester 2002/2003: Proseminar „Nationalsozialistische Sozial- und Wirtschaftspolitik.
- Sommersemester 2003: Übung „Antisemitismus in Deutschland und Frankreich 1918-1945“.
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
- Wintersemester 1998/1999 und Sommersemester 1999: Leitung eines Tutoriums für Geschichtsstudenten des Grundstudiums am Institut für Osteuropäische Geschichte.
- Sommersemester 1998: Tutor für das Methodenpraktikum Inhaltsanalyse am Institut für Publizistik der Universität Mainz.
Preise:
November 2003 „Fakultätspreis für herausragende Leistungen im akademischen Jahr 2003“, verliehen von der Ludwig-Maximilians-Universität München für das zweimalig aufeinanderfolgend beste Abschneiden bei der Lehrevaluation der Fakultät (Wintersemester 2002/2003 und Sommersemester 2003).
Stand: Februar 2010
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