Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1976

2 Bände. Bearbeitet von Matthias Peter, Michael Ploetz und Tim Geiger
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
LXXXVI, 1868 Seiten

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1976

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland

 

München 2007

ISBN: 978-3-486-58040-2 (bestellen)

 

 

 

1976 war der Scheitelpunkt der Entspannungsära überschritten. Sorgen bereiteten der Bundesregierung das bedrohte strategische Gleichgewicht in Europa, der wachsende sowjetische Einfluss in Afrika und die Implementierung der KSZE-Schlussakte. Der Tindemans-Bericht und die Entscheidung für Direktwahlen zum Europäischen Parlament waren Ausdruck europapolitischer Reformbestrebungen. Weitere Aufmerksamkeit galt dem Demokratisierungsprozess in Portugal und in Spanien, der wirtschaftlichen und politischen Instabilität Italiens und dem griechisch-türkischen Konflikt. Verstärkt trat die Dritte Welt ins Blickfeld der Bonner Diplomatie. Fragen des Nord-Süd-Konflikts, insbesondere die Stabilisierung des Rohstoffmarkts, gewannen an Bedeutung. Der Herausforderung durch den internationalen Terrorismus versuchte die Bundesrepublik mit UNO-Initiativen zu begegnen.

 

 

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