50 Jahre Institut für Zeitgeschichte.

Horst Möller, Udo Wengst

50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz.

 

München 1999

ISBN: 3-486-56460-9

 

 

 

Mit der Festschrift bilanziert das Institut für Zeitgeschichte seine Forschungstätigkeit in den vergangenen 50 Jahren. Nachdem das Betätigungsfeld anfangs auf den Nationalsozialismus und seine Vorgeschichte beschränkt war, ist das Institut für Zeitgeschichte heute das einzige zeitgeschichtliche Forschungsinstitut in Deutschland, das sich mit dem gesamten Bereich der deutschen Zeitgeschichte seit 1918 im europäischen Zusammenhang beschäftigt. Die Festschrift enthält Beiträge von Institutsmitarbeitern und anderen Autoren. Das Institut und seine Abteilungen sowie seine Außenstellen werden vorgestellt und die einzelnen Forschungsprojekte gewürdigt; Institutschronik, Personalienverzeichnisse und eine Gesamtbibliographie der Instituts-veröffentlichungen runden den Band ab. "Was Zeitgeschichtsforschung wirklich ist, läßt sich am besten verdeutlichen, wenn man im einzelnen darstellt, wie, mit welchen Fragestellung, unter welchen Bedingungen und mit welchen Resultaten das führende deutsche Zeit-geschichtsinstitut gearbeitet hat. Die vorliegende Festschrift läßt erkennen, eine wie große Zahl profilierter, interessanter Persönlichkeiten über kürzere oder längere Zeit als Wissenschaftler im Institut für Zeitgeschichte, doch - dies nicht ganz zu vergessen - auch im Stiftungsrat und im Wissenschaftlichen Beirat am Gelingen beteiligt gewesen sind. Im Institut für Zeitgeschichte waren und sind nicht nur Dutzende produktiver Köpfe, sondern zugleich vielfach recht eigenwillige Persönlichkeiten an der Arbeit. Dies erklärt letztlich auch, weshalb dieses staatlich getragene Forschungsinstitut bisher vielseitig, produktiv und lebendig geblieben ist." Hans-Peter Schwarz, "Einführende Überlegungen".

Horst Möller, geboren 1943, war Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (bis 2011). Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Weimar. Die unvollendete Demokratie (1997), Fürstenstaat oder Bürgernation. Deutschland 1763-1815 (1998), Europa zwischen den Weltkriegen (1998).

Udo Wengst war Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte und Honorarprofessor für Zeitgeschichte an der Universität Regensburg (bis 2012).

 

 

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