Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive

Jürgen Zarusky, Martin Zückert (Hrsg.)

Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive

 

München 2013

ISBN: 978-3-486-70417-4 (bestellen)

 

 

 

Historiker aus neun Ländern debattieren über eine europäische Zäsur

Das Münchener Abkommen von 1938 zerstörte endgültig die nach dem Ersten Weltkrieg in Europa etablierte Friedensordnung. Seine Bedeutung geht somit weit über die erzwungene Abtretung der böhmisch-mährischen Grenzgebiete an Deutschland hinaus. Es war der Auftakt zur Zerstörung der Tschechoslowakei und der Beginn der nationalsozialistischen Okkupationspolitik. Es dynamisierte bestehende Revisionsansprüche und konfrontierte alle europäischen Mächte mit der Herausforderung des Hitler-Regimes, das Europa schon 1938 an den Rand eines Krieges getrieben hatte. Im vorliegenden Band analysieren Historiker aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Ungarn und Russland die europäischen Zusammenhänge des Münchener Abkommens über den engeren deutsch-tschechoslowakischen Kontext hinaus.

Mit Beiträgen von Jaromir Balcar, Josef Becker, Christoph Boyer, Detlef Brandes, Valerián Bystrický, Patricia Dogliani, Angela Hermann, Peter Krüger, Zdenko Maršálek, Peter Neville, Jörg Osterloh, Ignac Romcics, Michal Schvarc, Sergej Slutsch, Vít Smetana, Georges-Henri Soutou, Christoph Studt, Joachim Tauber, Emil Vorácek, Jürgen Zarusky, Stanislav Zerko, Volker Zimmermann, Martin Zückert.


Jürgen Zarusky, geboren 1958, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin, stellvertretender Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt.

Martin Zückert, geboren 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Geschäftsführer des Collegium Carolinum in München.

 

 

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