Band 14: Besetztes Südosteuropa und Italien

Bearbeitet von Sara Berger, Erwin Lewin, Sanela Schmid und Maria Vassilikou

Band 14: Besetztes Südosteuropa und Italien

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band: 14

 

Berlin 2017

ISBN: 978-3-11-055559-2 (bestellen)

 

 

 

Mit der Edition zum Mord an den europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland wird in 16 Bänden eine repräsentative Auswahl von Quellen vorgelegt.

 

Der Band dokumentiert die Lage der Juden und ihre Verfolgung in Süd- und Südosteuropa während des Zweiten Weltkriegs. Jugoslawien, Griechenland und Albanien wurden 1941 besetzt und unter den Deutschen und ihren Verbündeten, zu denen bis 1943 vorrangig das faschistische Italien gehörte, aufgeteilt. Mit dieser Einmischung Deutschlands auf dem südlichen Balkan waren die jüdischen Gemeinden existentiell bedroht, nicht nur in den deutschen Besatzungsgebieten, sondern auch durch die Kooperation von Verbündeten und Einheimischen, die selbst aktiv gegen die Juden vorgingen. Erst im Sommer 1943, nach dem Sturz Mussolinis, nahmen deutsche Dienststellen in den italienisch besetzten Regionen sowie in Italien selbst die Besatzung in die eigenen Hände und versuchten, das Vernichtungsprogramm überall gleichermaßen durchzusetzen. In Italien gelang es einem Großteil der Juden unterzutauchen, in Griechenland war dies nur in wenigen Regionen möglich, in Jugoslawien flohen die Überlebenden zu den Partisanen. In Albanien, wo nur wenige Juden lebten, konnten sich die meisten bis Kriegsende verstecken.

 

 

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