„Cultural Turn“ und NS-Forschung

15.05.2017 - 18:00 Ort: München


Der „Cultural Turn“ ist einer der stärksten Trends in der Geschichtswissenschaft der letzten drei Jahrzehnte. Die Hinwendung zur Analyse von Diskursen, bildlichen und anderen Repräsentationsformen, Memorialisierungen, Räumen etc. hat auch in der Zeitgeschichte inzwischen einen hohen Stellenwert. Höchste Zeit für eine Bilanz mit Blick auf ihr Ursprungs- und Kerngebiet, die Erforschung des Nationalsozialismus. Die Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte haben vier profilierte NS-Spezialisten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien eingeladen, im Aprilheft ihre Standpunkte zum Verhältnis von „Cultural Turn“ und NS-Forschung darzulegen. Gewissermaßen in einer zweiten Runde treffen sie in einer Podiumsdiskussion zusammen, um über Perspektiven, aber auch Kontroversen zu debattieren.

 

Mit Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte), Johann Chapoutot (Université Paris-Sorbonne – Paris IV), Neil Gregor (University of Southampton), Stefan Hördler (KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora). Moderation: Jürgen Zarusky, (Chefredakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte).


Zum Einlesen finden Sie die aktuelle VfZ-Debatte zum "Cultural Turn" im Free Access


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