Kriegsverbrecherhilfe als Staatsräson

13.09.2017 - 18:00 Ort: Berlin


Der Vortrag beschreibt die offene und verdeckte Unterstützung aus der Bundesrepublik für NS- und Kriegsverbrecher, die von 1949 bis einschließlich 1989 im westeuropäischen Gewahrsam einsaßen. Anhand der Fälle Herbert Kapplers und der „Vier von Breda“ (Willy Lages, Joseph Kotalla, Ferdinand aus der Fünten und Franz Fischer) wird gezeigt, wie das Engagement der Bundesregierungen und -ministerien zugunsten der Häftlinge im Einzelnen aussah, welchen konkreten Einfluss die westdeutschen Unterstützernetzwerke der NS- und Kriegsverbrecher auf dieses Engagement nahmen und wie sich die Wechselwirkung zwischen den Lobbyisten und der Bonner Politik gestaltete.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung statt.


Mit Felix Bohr (Universität Göttingen).


ORT
Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
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