Bürgerliche Moderne im Zeitalter der Extreme

14.09.2017 - 19:00 Ort: München


Der Erste Weltkrieg bedeutete auch für die Liberalen in den europäischen Gesellschaften einen tiefen Einschnitt. Kriegsende und Revolutionen, neue Ordnungsversprechen und Staatsbildungen verbanden sich zu einem einzigartigen Umbruch. Was waren die Konsequenzen dieser Krisensituation für den Liberalismus? Welche Rolle spielten längerfristige Kontinuitäten und neue programmatische Akzentuierungen? Und wo ergaben sich Berührungspunkte zu konkurrierenden Ideologien?

Der Vortrag von Jörn Leonhard, derzeit Forschungsstipendiat des Instituts für Zeitgeschichte am Historischen Kolleg, ist Teil des Theodor-Heuss-Kolloquiums 2017 „Liberalismus und Nationalsozialismus: Eine Beziehungsgeschichte“. Diese Konferenz wird gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte München − Berlin, dem Zentrum für Holocaust-Studien am IfZ und der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (Stuttgart) ausgerichtet.

Mit Jörn Leonhard (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. / Historisches Kolleg München).


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