Der Historiker als Arzt?

28.09.2017 - 18:00 Ort: München


Ende März 2009 beriefen die damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Franco Frattini eine Deutsch-Italienische Historikerkommission, die aus der gemeinsamen Kriegsvergangenheit Bausteine für eine neue Erinnerungskultur erarbeiten sollte. Im Sommer 2012 legte die Kommission ihren Abschlussbericht vor. Was ist seither aus den Empfehlungen geworden? Welche Ideen wurden umgesetzt, welche nicht, und was lässt sich über den Erfolg der einzelnen Initiativen sagen? Fünf Jahre nach der Fertigstellung des Abschlussberichts ist der Zeitpunkt gekommen, Bilanz zu ziehen und darüber nachzudenken, inwieweit Krieg, Nationalsozialismus und Faschismus die deutsch-italienischen Beziehungen bis heute prägen.
 
Mit Hans Heiss (Bozen), Lutz Klinkhammer (Deutsches Historisches Institut Rom), Thomas Schlemmer (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Gustav Seibt (Süddeutsche Zeitung) und Botschafter a.D. Michael Steiner (München). Moderation: Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).


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