Raul Hilberg und die Holocaust-Historiografie

19.10.2017 - 09:00 Ort: Berlin


Raul Hilberg war einer der ersten Wissenschaftler weltweit, der sich mit dem nationalsozialistischen Genozid an den Juden Europas beschäftigte. Seine Werke „The Destruction of the European Jews“ und „Perpetrators Victims Bystanders“ gelten als Meilensteine der Holocaust-Forschung.

Angesichts der Bedeutung von Raul Hilberg ist es überraschend, dass sich die Forschung bislang nur sporadisch mit seinem Leben, seinem Werk und dessen Wirkung beschäftigt hat - die Tagung soll hierfür einen Anstoß liefern. Sie fragt nach der Genese und den Grenzen von Hilbergs Werk und geht den Impulsen, die er für die Holocaustforschung gab und gibt, nach.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Zentrums für Holocaust-Studien am IfZ mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Fritz-Bauer-Institut, dem Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, der S. Fischer Stiftung Berlin, dem Carolyn and Leonard Miller Center for Holocaust Studies, dem Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies und dem Touro College Berlin.

 

Das Programm der Tagung können Sie hier herunterladen.


ORT
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 2
Hiroshimastraße 28
10785 Berlin-Tiergarten

TERMIN

Mittwoch, 18. Oktober bis Freitag, 20. Oktober


ANMELDUNG
Anmeldung bis zum
11. Oktober 2017 unter:
Public.History[at]fes.de




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