Mugabe – ein afrikanischer Tyrann

19.10.2017 - 18:00 Ort: München


Kaum ein afrikanischer Politiker polarisiert so sehr wie Robert Mugabe. Während Mugabe im Westen als Prototyp des afrikanischen Despoten gilt, wird er in Afrika trotz seiner jahrzehntelangen Gewaltherrschaft über Simbabwe und der Zerstörung des Landes immer noch erstaunlich positiv gesehen. Doch auch in Europa wurde Mugabe lange als Befreier gepriesen. Die Vorstellung, er sei ein gefallener Revolutionär, hält sich hartnäckig. Eine neue Biografie aus der IfZ-Reihe „Diktatoren des 20. Jahrhunderts“ zeichnet nun ein neues Bild Mugabes: Christoph Marx zeigt, dass dem vermeintlichen Hoffnungsträger von Anfang an jedes Mittel recht war, um seine alles überschattende Machtgier zu stillen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem C.H. Beck-Verlag.

Mit Christoph Marx (Universität Duisburg-Essen) und Manfred Öhm (Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin). Moderation: Hans Woller (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).

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