Vertreibung in globaler Perspektive

Die transantlantische Kooperation des Instituts für Zeitgeschichte mit der renommierten Munk School of Global Affairs der University of Toronto trägt Früchte: Am 11. und 12. Oktober führen die beiden Partner erstmalig eine gemeinsame Tagung in Toronto durch. Unter dem Titel „The Long Reach of World War II: Forced Migration in a Global Perspective 1939-1951” befasst sich die internationale Konferenz mit weltweiten Fällen von Vertreibung und Zwangsmigration während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Das IfZ will mit seinem neuen kanadischen Partner zum einen seine transatlantischen Kontakte weiter ausbauen. Zum anderen ist es Ziel der Zusammenarbeit, einen globalgeschichtlichen Zugang zu stärken, der die Thematik des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen in einer erweiterten Perspektive ausleuchtet. Für 2014 ist eine zweite Tagung mit der Munk School in Deutschland geplant. Ferner organisieren beide Institutionen einen Wissenschaftleraustausch.

 

An der Konferenz in Toronto nehmen von Seiten des IfZ der Stellvertretende Institutsdirektor Magnus Brechtken sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Tobias Hof, Michael Schwartz, Elke Seefried und Jürgen Zarusky teil.



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