Die Gegenwart der Geschichte

Tagungstelegramm: Das Historische Quartett

Geschichte hat Konjunktur, auch und gerade in den Auslagestapeln des Buchhandels. Doch was lohnt sich zu lesen? Welche Neuerscheinung aus dem Bereich der Geschichte ist gewichtig genug, um sich als historisch interessierte Leserin oder Leser durch die Seiten zu kämpfen? Das Historische Quartett bewertet, kritisiert, empfiehlt – gerne auch kontrovers. Am Montag, den 11. November 2019, traf das Historische Quartett zum achten Mal im Saal des Münchner Literaturhauses zusammen. Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin), Martin Schulze Wessel (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Ute Daniel (TU Braunschweig) luden diesmal Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesministerin der Justiz a. D.) mit auf das Podium. Fachkundig und kurzweilig diskutierte die Runde vier aktuelle Titel: „Stauffenberg. Mein Großvater war kein Attentäter“ von Sophie von Bechtolsheim (Herder), „Otto John: Patriot oder Verräter? Eine deutsche Biographie“ von Benjamin Carter Hett und Michael Wala (Rowohlt), „Vertrauensfrage. Zur Krise des heutigen Parlamentarismus“ von Florian Meinel (C.H.Beck) sowie „Russisches Roulette. Vom Kalten Krieg zum Kalten Frieden“ von Horst Teltschik (C.H.Beck).

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation mit dem Münchner Literaturhaus, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Collegium Carolinum.



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