Vorgeschichte der Gegenwart - Dimensionen des Strukturbruchs nach dem Boom

Die große Sommerkonferenz des Instituts für Zeitgeschichte wurde in diesem Jahr zusammen mit den Universitäten Trier (Lutz Raphael) und Tübingen (Anselm Doering-Manteuffel) veranstaltet.

 

In vier Sektionen befassten sich 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Frage nach der Bedeutung des letzten Drittels des 20. Jahrhunderts für gegenwärtige Problemkonstellationen, wobei es insbesondere um den Formwandel und die Strukturbrüche der Arbeit, die Entwicklung von der Konsum- zur Konsumentengesellschaft, Zeitstrukturen und Erwartungshorizonte sowie um Zeitdiagnosen ging.

 

In einem lebhaft debattierten Abendvortrag erörterte Adam Tooze (Yale) zudem die Wirtschaftspolitik zwischen 1973 und 1983 im Zeichen von Inflationsbekämpfung und Monetarismus. Eine  Podiumsdiskussion unter der Leitung von Andreas Wirsching (München) setzte sich schließlich mit der komplexen Frage von Kontinuität und Bruch auseinander und reflektierte über die Binnenperiodisierung der Dekaden „nach dem Boom“.

 

Ein ausführlicher Tagungsbericht folgt.



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