Zäsuren der Zeitgeschichte: Das Jahr 1989

Tagungstelegramm: Wolfgang Thierse trifft Theo Waigel

Friedliche Revolution, Mauerfall, Wende: Das Jahr 1989 ist wie kein anderes als Ausnahmejahr in die deutsche Zeitgeschichte eingegangen, wie unsere Veranstaltung im Haus der Leibniz-Gemeinschaft noch einmal verdeutlicht hat. Wolfgang Thierse (Bundestagspräsident  a.D.) und Theo Waigel (Bundesfinanzminister a.D.), zwei prominente Zeitzeugen der Wendejahre, beleuchteten bei der Podiumsdiskussion am Mittwoch, 23. Oktober, das Jahr 1989, seine Vorgeschichte und Folgen. Der eine aus dem Osten, der andere aus dem Westen, beide mit unterschiedlichen Parteibüchern und Perspektiven, ließen das Publikum hinter die Kulissen der damaligen Ereignisse blicken. Die Diskussion wurde moderiert von IfZ-Direktor Andreas Wirsching, die Begrüßung übernahm Matthias Kleiner (Präsident der Leibniz-Gemeinschaft).

Die Veranstaltung war eine Kooperation mit der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen der Reihe „Leibniz debattiert“. Sie setzte den Schlussstein der Trilogie „Zäsuren der Zeitgeschichte“, mit der das IfZ in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen feierte. Mit den runden Jubiläen der Jahre 1939, 1949 und 1989 richtete diese Reihe den Blick auf entscheidende Wegmarken der deutschen Zeitgeschichte und stellte neue Fragen an die zentralen Aufbrüche, Krisen und Wendepunkte der jüngeren Jahrzehnte.



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