Die Ahndung von NS-Verbrechen durch die westdeutsche Justiz

Ermittlungen im Spannungsfeld von Justiz und Politik

Die gängige öffentliche Meinung hält die justizielle Ahndung von NS-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland im Wesentlichen für gescheitert. Zwei neue Studien geben ein differenzierteres Bild der Ermittlungen im Spannungsfeld von Justiz und Politik und zeigen, dass die strafrechtliche Verfolgung auch fast 70 Jahre nach dem Ende des Dritten Reiches ein Thema von großer Aktualität bleibt.

Erstmals stellt das Institut in diesem Zusammenhang eine neue Datenbank vor, die ein umfassendes Verzeichnis aller NS-Strafverfahren seit 1945 liefert und künftig für wissenschaftliche Recherchen zur Verfügung steht. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Oldenbourg-Verlag statt.

 

Mit Arnd Koch, Universität Augsburg (Einführung), Andreas Eichmüller (Autor) und Edith Raim (Autorin), beide Institut für Zeitgeschichte. Moderation: Magnus Brechtken, Stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte

 

 

 

 

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