Im Rahmen des vom FWF geförderten Projekts Bonds of Intimacy and Dependency. Survival Strategies of Intermarried Families in Nazi-Dominated Europe (Projektleitung: Michaela Raggam-Blesch) hat das Zentrum für Holocaust-Studien am IfZ gemeinsam mit dem NIOD Institute for War, Holocaust, and Genocide Studies in Amsterdam (Ko-Organisatorin Laurien Vastenhout) zur internationalen Tagung über „gemischte Beziehungen“ im NS-dominierten Europa eingeladen. Die Konferenz widmete sich den Erfahrungen, Handlungsspielräumen und Überlebensstrategien von „Mischehefamilien“ unter nationalsozialistischer Herrschaft und fragte nach ihrer Bedeutung für eine integrierte Geschichte des Holocausts.
Die Keynote hielt Doris Bergen (University of Toronto) zum Thema „In and Out of View. Locating Mixed Couples in Histories of War and Genocide“ im NS-Dokuzentrum München.