Herzlich willkommen, Yad Vashem!

München wird Standort eines Bildungszentrums für Holocaust Education

Yad Vashem, die zentrale israelische Gedenkstätte zur Erinnerung an den Holocaust, wird seine erste Niederlassung außerhalb Israels in München eröffnen. „Wir freuen uns sehr, dass sich Yad Vashem für München als Standort seines geplanten Bildungszentrums entschieden hat“ sagt Isabel Heinemann, die Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin. Die bayerische Landeshauptstadt biete eine exzellente Infrastruktur für die Vermittlung des Holocaust – nicht nur aufgrund ihrer Rolle als selbsterklärte „Hauptstadt der Bewegung“, sondern auch als zentraler Ort der Erinnerungskultur und der historischen Forschung zum Nationalsozialismus. 

Neben dem Institut für Zeitgeschichte, das seit seiner Gründung im Jahr 1949 maßgebliche Forschungen zur Geschichte von NS-Diktatur und Holocaust leistet und mit der Dokumentation Obersalzberg eine preisgekrönte Dauerausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus betreibt, hält München ein reiches Netzwerk an Gedenk- und Dokumentationsstätten, eine starke Universität und eine exzellente Archiv- und Bibliothekslandschaft bereit. Das IfZ pflegt seit vielen Jahren intensive Kooperationen mit Yad Vashem – insbesondere durch sein Zentrum für Holocaust-Studien und über die European Holocaust Research Infrastructure (EHRI), an der das IfZ seit 2010 beteiligt ist. Isabel Heinemann: „Wir freuen uns, wenn wir diese enge Zusammenarbeit nun auch in direkter Nachbarschaft weiter ausbauen können und heißen unsere langjährigen Partner in München herzlich willkommen.“



© Institut für Zeitgeschichte
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