Die Erhöhung des Frauenanteils auf den wissenschaftlichen Karrierestufen des Instituts für Zeitgeschichte, auf denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind, ist Lea Maurer ein wichtiges Anliegen. Im Einklang mit dem Gleichstellungsplan des IfZ bedeutet dies, die Zielquoten im Sinne des Kaskadenmodells konsequent weiterzuverfolgen und eine geschlechtergerechte Beschäftigungsstruktur anzustreben. Daneben möchte sie sich weiterhin für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf engagieren und den Mitarbeitenden als offene Ansprechperson für alle Gleichstellungsthemen zur Verfügung stehen.
Claudia Schelling hat die Gleichstellung am IfZ zweieinhalb Jahre lang auf vielfältige Weise geprägt: Sie hat sich für die Belange aller Kolleginnen und Kollegen eingesetzt, für Diversität und Gleichberechtigung geworben und neue Projekte wie den Gesundheitstag (mit einem Schwerpunkt auf Frauengesundheit) initiiert. Unter ihrer Ägide wurde das alljährliche Sommercamp für die Kinder der Beschäftigten verstetigt und das IfZ erneut mit dem Total E-Quality-Prädikat für seine Gleichstellungsarbeit ausgezeichnet.
Auch an den beiden Standorten in Berlin wurden neue Vertrauensfrauen gewählt: Luisa Hulsrøj für die Forschungsabteilung Berlin und Sophie Lange für den Standort Auswärtiges Amt. Zuvor hatte Daniela Taschler das Amt der Vertrauensfrau 22 Jahre lang inne und hat es mit der auch für ihre Editionstätigkeit typischen Sorgfalt und Umschau ausgeübt. In der Forschungsabteilung Berlin war Heike Amos zehn Jahre lang als Vertrauensfrau verlässliche Ansprechpartnerin für alle Belange zum Thema Gleichstellung.
Für die Dokumentation Obersalzburg in Berchtesgaden wurde Melanie Diehm als Vertrauensfrau wiedergewählt.