Elisabeth Schwarzhaupt (1901–1986) war eine Wegbereiterin: Juristin, erste Bundesministerin im Kabinett Adenauer und unbeirrbare Kämpferin für Gleichberechtigung. Sie stand ein für eine moderne Familien- und Gesundheitspolitik, Umwelt- und Verbraucherschutz – und behauptete sich mit Mut und Haltung in einer von Männern dominierten Politik. Eine neue, kommentierte Quellenedition erinnert an das weitreichende politische und gesellschaftliche Engagement von Elisabeth Schwarzhaupt.
Unser Podium hat dem Denken und Handeln einer Frau nachgespürt, die ihrer Zeit voraus war – und deren Fragen nach Demokratie, Parität und Verantwortung bis heute nichts an Aktualität verloren haben. Es diskutierten:
Dorothea Schwarzhaupt-Scholz (Großnichte und Herausgeberin), Kirsten Heinsohn (Forschungsstelle Zeitgeschichte Hamburg) und Benedikt Breisacher (LMU München). Moderiert hat Isabel Heinemann (Institut für Zeitgeschichte).
Die Veranstaltung war eine Kooperation des Arbeitskreises Demokratie und Geschlecht am IfZ mit der Elisabeth Schwarzhaupt Stiftung und dem Böhlau-Verlag.