Internationale Editorentagung in Bern

Tagungstelegramm: Sophie Lange und Tim Geiger referierten bei der ICEDD

Die "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland" (AAPD) sind weltweit vernetzt mit anderen Editionen, die außenpolitische Dokumente wissenschaftlich aufbereiten. Die "International Conference of Editors of Diplomatic Documents" (ICEDD) dient dem praxisnahen Austausch über Konzepte, Inhalte und methodische Fragen der Editionsarbeit. Im Zentrum der von den “Diplomatischen Dokumenten der Schweiz” (Dodis) organisierten Tagung in Bern  standen einerseits Umgang und Verwendung von Künstlicher Intelligenz, andererseits die Gründungsgeschichte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Daher war die ICEDD-Tagung eingebettet in die Aktivitäten des Schweizer OSZE-Ratsvorsitz, wie die Teilnahme von Außenminister Ignazio Cassis und OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu illustrierte. Für die AAPD referierte Sophie Lange über die KSZE-Politik der beiden deutschen Staaten in Umweltfragen, Tim Geiger informierte über Stand und Tätigkeit der deutschen Edition, die das IfZ im Auftrag des Auswärtigen Amts erstellt.

Schon zum vierten Mal legt die ICEDD eine multinationale „Joint Edition“ vor, diesmal zur Entstehungsphase der KSZE 1969–1975, zusammengestellt aus ins Englische übersetzten zentralen Archivdokumenten von 15 teilnehmenden oder beobachtenden (Japan, Australien) Staaten und zweier internationaler Organisationen (NATO, EG). Wie alle vorherigen “Joint Editions” ist der Band "Geneva, Helsinki, and the Making of the CSCE" frei im Open Access verfügbar.



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