Wie ist das Bundesverfassungsgericht seit seiner Gründung im Jahr 1951 mit der nationalsozialistischen Vergangenheit umgegangen? Dieser Frage ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte im Auftrag des Bundesverfassungsgerichts nachgegangen.
Unter dem Titel „Verwandlung durch Recht. Das Bundesverfassungsgericht und die Vergangenheit“ zeichnen die Historiker Frieder Günther und Eva Balz die Geschichte der Karlsruher Rechtsinstitution bis in die 1970er Jahre nach.
Die Studie wird am Freitag, 22. Mai anlässlich des 75jährigen Bestehens des Gerichts im Rahmen des Karlsruher Verfassungsgesprächs vorgestellt.
„Im Spiegel der Zeit – 75 Jahre Bundesverfassungsgericht“
Freitag, 22. Mai, 18 Uhr im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe
Es sprechen:
Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts
Prof. Dr. Isabel Heinemann, Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte
Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe
“Verwandlung durch Recht”
PD Dr. Frieder Günther und Dr. Eva Balz stellen die zentralen Ergebnisse ihres Forschungsprojekts vor
Podiumsdiskussion:
Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
Joachim Telgenbüscher, Geschichtsjournalist und Podcaster
Prof. Dr. Anna-Bettina Kaiser, Rechtswissenschaftlerin an der HU Berlin
Dr. Eva Balz & PD Dr. Frieder Günther
Moderation: Jörg Schönenborn (WDR)
Der Sender phoenix überträgt das Karlsruher Verfassungsgespräch am 22.5.2026 ab 18 Uhr live aus dem Sitzungssaal und online auf www.phoenix.de. Eine Zusammenfassung des Verfassungsgesprächs wird am Sonntag, den 24. Mai 2026, 13.00 Uhr, im Fernsehprogramm von phoenix ausgestrahlt.