Workshop des Projekts SCREENS

Tagungstelegramm: Werkstattgespräch & Filmanalyse am GWZO

Am 22. April hat im Rahmen des Projekts „Screening National Socialism: Ideology and Everyday Life in German Cinema 1933–1945“ ein gemeinsamer Workshop von IfZ und GWZO in Leipzig stattgefunden. Teilgenommen haben Maren Röger (GWZO), Johannes Hürter, Ingo Loose (beide IfZ) sowie die Promovierenden Tizian Bartling, Sophia Munoz Ott, Maylin Amann (IfZ) und Pascal Klassert (GWZO) sowie die studentische Hilfskraft Marie Charlotte Möller (GWZO).

Im ersten Teil des Workshops wurden Werkstattberichte aus den Dissertationsprojekten vorgestellt und intensiv diskutiert. Im zweiten Teil stand die gemeinsame Sichtung und Analyse des Films "Die goldene Stadt" (1942) von Veit Harlan im Fokus. Der Film, der mit rassistischer Konnotation einen Generationskonflikt und den Gegensatz Stadt/Land im deutsch-tschechischen Grenzraum behandelt, erwies sich als aussagekräftige Quelle für die Themen, die im Fokus der Teilprojekte stehen: „deutsche Heimat“ in Ostmitteleuropa, die Gefühlswelten des Melodrams, die Jugend in der Gemeinschaft, Bezüge zu Religion und Glauben sowie übergeordnet die propagandistische Funktion des Spielfilms.

 



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