Das IfZ auf dem Historikertag 2012

Unter dem Rahmenthema „Ressourcen –Konflikte“ findet vom 25. bis 28. September an der Johannes Gutenberg Universität Mainz der Deutsche Historikertag 2012 statt. Auch das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin beteiligt sich umfassend am Programm dieses größten geisteswissenschaftlichen Kongresses in Europa.


Erstmalig werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IfZ das Institut und seine Projekte in der begleitenden Fachausstellung zum Historikertag vorstellen. Gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek, der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit denen das Institut für Zeitgeschichte das DFG-Projekt „Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien“ auf die Beine gestellt hat, präsentiert sich das IfZ am Stand 1.07.


Auch im wissenschaftlichen Programm des Historikertags ist das IfZ prominent vertreten. Institutsdirektor Andreas Wirsching referiert am Freitag, 28. September in der Sektion „Social conflicts and Internationalism in the Twentieth Century” über “Communism and Internationalism in the Twentieth Century”. Ebenfalls am Freitag bestreiten die Partner des DFG-Bibliographieprojekts eine gemeinsame Sektion unter dem Titel “Informationsstrukturen im Wandel: Zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Informationsverarbeitung in historischer Lehre und Forschung.“ Aktuell ins Programm aufgenommen wurde für den Freitag eine Sektion unter dem Titel "Scheitert Europa, scheitert der Euro?". Andreas Wirsching wird dort mit Andreas Rödder, Ludger Kühnhardt und Otto Depenheuer über die historischen Dimensionen und Perspektiven der Eurokrise diskutieren.


Bereits am Donnerstag, 28. September veranstaltet das Institut für Zeitgeschichte im Rahmen des Sonderprogramms eine Podiumsdiskussion über das große Editionsprojekt „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“ und die Probleme der Holocaust-Forschung.
Darüber hinaus beteiligen sich Historikerinnen und Historiker des IfZ an weiteren wissenschaftlichen Sektionen und im Rahmen des Doktorandenforums.

Die Veranstaltungen mit IfZ-Beteiligung im Einzelnen:


Mittwoch, 26. September

15:15 Uhr, Raum P 2:
Opens external link in new windowSektion „Vertrauen als immaterielle Ressource der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Bundesrepublik seit den 1970er Jahren“
Vortrag von Matthias Peter: „Vertrauen als Ressource der Diplomatie. Die Bundesrepublik Deutschland im KSZE-Prozess 1975-1983“


Donnerstag, 27. September

9:15 Uhr, Raum P 4:
Opens external link in new windowSektion „Kriegsmobilisierung und Ressourcenkonflikte im Nationalsozialismus 1936-1945“
Kommentar: Bernhard Gotto


13:15 Uhr, Raum: P 2:
Opens external link in new windowSonderveranstaltung: Podiumsdiskussion „Das Editionsprojekt Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ) und die Probleme der Holocaustforschung“
Diskutanten: Susanne Heim, Jürgen Zarusky (beide IfZ), Ulrich Herbert, Peter Longerich, Norbert Frei, Moderation: Stefan Reinecke (tageszeitung, Berlin)


Freitag, 28. September

9:15 Uhr, Raum P 3:
Opens external link in new windowSektion „Informationsinfrastrukturen im Wandel: Zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Informationsverarbeitung in historischer Lehre und Forschung“
Sektionsleiter: Daniel Schlögl (IfZ), Gregor Horstkemper, Stefan Wiederkehr, Helmut Zedelmaier

13:15 Uhr, Raum P 2:

Opens external link in new windowSektion "Scheitert Europa, scheitert der Euro? Eurokrise und deutsche Frage - historische Dimensionen und Perspektiven

Opens external link in new windowDiskutanten: Andreas Wirsching (IfZ), Otto Depenheuer, Ludger Kühnhardt, Andreas Rödder, Moderation: Klaus Wiegrefe (Der Spiegel)

 

15:15 Uhr, Raum P 3:
Opens external link in new windowSektion „Social Conflicts and Internationalism in the Twentieth Century: towards a Transnational History of Social Movements”
Vortrag von Andreas Wirsching: „Communism and Internationalism in the Twentieth Century“

Opens external link in new windowPosterausstellung im Doktorandenforum:
Jörn Retterath: “Volk“ im Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Demokratisches und völkisches Denken 1917-1924“


Am Stand 1.07 stellt das Institut für Zeitgeschichte während des kompletten Historikertags aktuelle Projekte, Publikationen und Rechercheanwendungen vor. Als Ansprechpartner des IfZ zur Verfügung stehen: Ilse-Dorothee Pautsch, Johannes Hürter, Daniel Schlögl, Jürgen Zarusky, Bernhard Gotto, Jörn Retterath, Simone Paulmichl.


Das komplette Programm des Kongresses finden Sie unter Opens external link in new windowwww.historikertag.de



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