Dr. Andreas Malycha


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Standort
Abt. Berlin

Telefon
030/843705-23

Geburtsdatum / Jahrgang
25. Juli 1956 in Berlin

Studium
Geschichte an der Universität Leipzig (1978 bis 1983); Promotion: Die SPD in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands im Jahre 1945 (1989)


Andreas Malycha


Beruflicher Werdegang

  • 1983-1991 Institut für Marxismus/Leninismus bzw. Institut für Geschichte der Arbeiterbewegung Berlin.
  • 1992-1996 Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn (freiberuflich). 1996-1998 Freie Universität Berlin.
  • 1999-2001 Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.  2003-2005 Institut für Geschichte der Medizin/Zentrum für Humanmedizin Berlin.  
  • 2005-2008 Technische Universität Dresden.
  • 2008-2010 Institut für Geschichte der Medizin/Zentrum für Humanmedizin Berlin.
  • Seit 2010 Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.


Sonstiges

Forschungsbereiche

Geschichte des politischen Systems in der DDR, insbesondere Geschichte der SED; Wissenschaftsgeschichte der DDR, insbesondere Geschichte der Medizin nach 1945

 

Laufendes Forschungsprojekt
Die Staatliche Plankommission (SPK) 1950 bis 1990. Chancen und Grenzen wirtschaftlicher Planung und Steuerung im Kontext der SED-Wirtschaftspolitik


Forschungsprojekte


IfZ-Publikationen


Weitere Publikationen

Monografien und Editionen:

  • Einheitsdrang oder Zwangsvereinigung? Die Sechziger-Konferenzen von KPD und SPD 1945 und 1946. Gemeinsam herausgegeben mit Hans-Joachim Krusch, Dietz Verlag Berlin 1990.
  • Auf dem Weg zur SED. Sozialdemokratie und Einheitspartei in den Ländern der sowjetischen Besatzungszone 1945/46. Eine Quellenedition. Hrsg. v. der Friedrich-Ebert-Stiftung in Verbindung mit dem Institut für Sozialgeschichte Braunschweig/Bonn, Verlag J.H.W Dietz Nachfolger Bonn 1995.
  • Partei von Stalins Gnaden? Die Entwicklung der SED zur Partei neuen Typs in den Jahren 1946 bis 1950, Dietz Verlag Berlin 1996.
  • Die SED. Geschichte ihrer Stalinisierung 1946-1953, Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn 2000.
  • Geplante Wissenschaft. Eine Quellenedition zur DDR-Wissenschaftsgeschichte 1945-1961. Beiträge zur DDR-Wissenschaftsgeschichte, Bd. 1, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2003.
  • Die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR 1970–1990. Zur Geschichte einer Wissenschaftsinstitution im Kontext staatlicher Bildungspolitik, Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2008.
  • Die SED. Geschichte einer deutschen Partei, Verlag C.H. Beck München 2009. Gemeinsam mit Peter Jochen Winters.


Beiträge (Auswahl):

  • Privatbäuerliche oder staatliche Landwirtschaft? Die Auseinandersetzungen über die Bodenreform zwischen SPD und KPD in der Sowjetischen Besatzungszone im Sommer/Herbst 1945, in: "Junkerland in Bauernhand?" Durchführung, Auswirkungen und Stellenwert der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Hrsg. v. Arnd Bauerkämper, Stuttgart 1996.
  • Gleichgeschaltet und reformunfähig. Die Transformation der SED in eine „Partei neuen Typs“ 1946-1952, in: Deutschland Archiv, Heft 5, 1997, S. 720-736.
  • Die Geschichte der SED. Von der Gründung 1945/46 bis zum Mauerbau 1961. In: Andreas Herbst/Gerd-Rüdiger Stephan/Jürgen Winkler (Hrsg.), Die SED. Geschichte-Organisation-Politik. Ein Handbuch. Hrsg. v. Berlin 1997, S. 1-55.
  • Sozialdemokratie und sowjetische Besatzungsmacht. In: Sozialdemokraten und Kommunisten nach Nationalsozialismus und Krieg. Zur historischen Einordnung der Zwangsvereinigung. Hrsg. v. Bernd Faulenbach/Heinrich Potthoff,  Essen 1998.
  • Die Transformation der SED in eine „Partei neuen Typs“ 1946 bis 1952, in: Heiner Timmermann (Hrsg.), Die DDR – Politik und Ideologie als Instrument. Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen, Bd. 86, Berlin 1999, S. 433-456.
  • Die Illusion der Einheit – Kommunisten und Sozialdemokraten in den Landesvorständen der SED 1946-1951, in: Michael Lemke (Hrsg.), Sowjetisierung und Eigenständigkeit in der SZB/DDR (1945-1953), Köln/Weimar/Wien 1999, S. 81-117.
  • Die SED und die Oder-Neiße-Grenze bis zum Görlitzer Vertrag 1950, in: Helga Schultz (Hrsg.), Grenzen im Ostblock und ihre Überwindung. Frankfurter Studien zur Grenzregion, Bd. 6, Berlin 2001, S. 81-111.
  • „Alle Wege führen zum dialektischen Materialismus.“ Wissenschaft und Politik in der SBZ/DDR von 1945 bis 1952, in: Deutschland Archiv, Heft 3, 2001, S. 410-426.
  • SED und Besatzungsmacht. Diskussionen um Reparationen und Übergriffe der Besatzungstruppen in den Landesverbänden der SED 1946/47, in: Heiner Timmermann (Hrsg.), Die DDR – Analysen eines aufgegebenen Staates. Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen, Bd. 92, Berlin 2001, S. 237-254.
  • Die Transformation des Parteiensystems in der SBZ 1945-1949, in: Gerd-Rüdiger Stephan/Andreas Herbst/Christine Krauss/Daniel Küchenmeister/Detlef Nakath (Hrsg.), Die Parteien und Organisationen der DDR. Ein Handbuch, Berlin 2002, S. 21-45.
  • Frost nach dem Tauwetter. Wissenschaft und Politik in der DDR in den fünfziger Jahren, in: Deutschland Archiv, Heft 2/2002, S. 237-252.
  • Im Spannungsfeld zwischen Loyalität und Renitenz. Der 17. Juni 1953 und die Wissenschaftler, in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Heft 1, 2002, S. 1-22.
  • „Produktivkraft Wissenschaft“ – Eine dokumentierte Geschichte des Verhältnisses von Wissenschaft und Politik in der SBZ/DDR 1945-1990, in: Clemens Burrichter/Gerald Diesener, Auf dem Weg zur „Produktivkraft Wissenschaft“. Beiträge zur DDR-Wissenschaftsgeschichte, Bd. 1, Leipzig 2002, S. 39-105.
  • Der Ausschuss für Hochschulfragen der SED 1947/48. Instrument der politischen Steuerung oder Diskussionsforum?, in: Deutschland Archiv, Heft 4/2003, S. 588-598.
  • Wissenschaft in der DDR (Gemeinsam mit Clemens Burrichter), in: Rainer Eppelmann/Bernd Faulenbach/Ulrich Mählert (Hrsg.), Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung, Paderborn 2003, S. 300-307.
  • Die Intellektuellen und der 17. Juni 1953, in: Klaus Finke (Hrsg.), Erinnerung an einen Aufstand. Der 17. Juni 1953 in der DDR. Oldenburger Beiträge zur DDR- und DEFA-Forschung, Bd. 3, Oldenburg 2003, S. 137-164.
  • „Die Partei hat immer Recht!“ – Die Geschichte der SED, in: Rainer Eppelmann/Bernd Faulenbach/Ulrich Mählert (Hrsg.), Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung, Paderborn 2003, S. 85-92.
  • Intellektuelle in der DDR und der 17. Juni 1953, in: Sonja Häder/Ulrich Wiegmann (Hrsg.), „Am Rande des Bankrotts...“ Intellektuelle und Pädagogik in Gesellschaftskrisen der Jahre 1953, 1956 und 1968 in der DDR, Ungarn und der CSSR, Baltmannsweiler 2004, S. 115-140.
  • Wissenschaft und Politik in der DDR 1945 bis 1990. Ansätze zu einer Gesamtsicht, in: Deutschland Archiv, Heft 4, 2005, S. 650-659.
  • Die SED unter Ulbricht: Durchsetzung und Grenzen des Machtanspruchs der Führungskader um Ulbricht in den Jahren von 1945 bis 1971, in: Torsten Diedrich/Ilko-Sascha Kowalczuk (Hrsg.), Staatsgründung auf Raten? Zu den Auswirkungen des Volksaufstandes 1953 und des Mauerbaus 1961 auf Staat, Militär und Gesellschaft in der DDR, Berlin 2005, S. 87-118.
  • Wissenschaft und Politik in der DDR 1945 bis 1990. Ansätze zu einer Gesamtsicht, in: Clemens Burrichter/Gerald Diesener (Hrsg.), Reformzeiten und Wissenschaft, Beiträge zur DDR-Wissenschaftsgeschichte, Reihe B/Bd. 2, Leipzig 2005, S. 181-205.
  • Die Medizinische Fakultät der Berliner Universität und ihr Verhältnis zur zentralen Hochschulbehörde 1945-1949. Zentrale Konflikte im Vorfeld der Gründung der Freien Universität Berlin (gemeinsam mit Udo Schagen), in: Michael Lemke (Hrsg.), Schaufenster der Systemkonkurrenz. Die Region Berlin-Brandenburg im Kalten Krieg, Köln 2006, S. 225-245.
  • Der Umgang mit politisch belasteten Hochschulprofessoren an der Medizinischen Fakultät der Universität Berlin in den Jahren von 1945 bis 1949, in: Rüdiger vom Bruch/Uta Gerhardt/Aleksandra Pawlicek (Hrsg.), Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Reihe Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, hrsg. von Rüdiger vom Bruch, Bd. 1, Stuttgart 2006, S. 93-110.
  • Die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften (APW) der DDR: Funktion und Struktur einer Wissenschaftsinstitution unter Bildungsministerin Margot Honecker 1970-1990, in: Jahrbuch für Historische Bildungsforschung, Bd. 12, Bad Heilbrunn/OBB. 2006, S. 205-236.
  • Bildungsforschung für Partei und Staat? Zum Profil und zur Struktur der APW, in: Sonja Häder/Ulrich Wiegmann (Hrsg.): Die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik, Frankfurt (Main) 2007, S. 39-76.
  • Hochschulpolitik in den vier Besatzungszonen Deutschlands. Inhalt und Absichten der Alliierten und der deutschen Verwaltungen 1945 bis 1949, in: Sabine Schleiermacher/Udo Schagen (Hrsg.): Wissenschaft macht Politik. Hochschule in den politischen Systembrüchen 1933 und 1945, Stuttgart 2009, S. 29-47.
  • Wissenschaft und Politik. Die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR und ihr Verhältnis zum Ministerium für Volksbildung, in: „die hochschule. journal für wissenschaft und bildung“, Heft 2/2009, S. 168-189.
  • Aufbruch in eine neue Zukunft? Biowissenschaftliche Prognosen in der DDR und der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahren (gemeinsam mit Ulrike Thoms), in: Heinrich Hartmann/Jakob Vogel (Hrsg.): Zukunftswissen. Prognosen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft seit 1900, Frankfurt (M) 2010, S. 107-134.
  • Ungeschminkte Wahrheiten. Ein vertrauliches Gespräch von Gerhard Schürer, Chefplaner der DDR, mit der Stasi über die Wirtschaftspolitik der SED im April 1978, in: VfZ 59 (2011), S. 283-305.
  • Der „Konsumsozialismus“ der Honecker-Ära und der Eklat um die Erhöhung der Verbraucherpreise im Herbst 1979, in: Deutschland Archiv 45 (2012), S. 305-318.




Zurück zur vorherigen Seite


© Institut für Zeitgeschichte